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Ausbildungsvergütungen - Tarife (Dokument-Nr.: 5119)
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Verordnungen der Berufsbildung (Dokument-Nr.: 30606)
AUS- UND WEITERBILDUNG
Spezialtiefbauer / Spezialtiefbauerin
Arbeitsgebiet:
Spezialtiefbauer und Spezialtiefbauerinnen arbeiten sowohl im Neubau als auch in der Sanierung und Instandsetzung auf unterschiedlichen Baustellen, zum Beispiel bei Brücken, im Gewerbe- und Industriebau, bei Hochhäusern, bei unter- und überirdischen Verkehrswegen oder beim Bau von Deponien. Sie stellen tiefe Baugruben, Gründungselemente, Verbauelemente, Verankerungssysteme und Unterfangungen her und führen Bodenverdichtungen und Bodenverbesserungen durch.
Branchen/Betriebe:
Unternehmen der Bauindustrie
Berufliche Fähigkeiten:
Spezialtiefbauer/ Spezialtiefbauerinnen
- führen Aushubarbeiten durch, verbauen Baugruben und Gräben, verfüllen und verdichten Bodenmassen und legen Böschungen an,
- führen Wasserhaltungsmaßnahmen durch,
- untersuchen den Baugrund, entnehmen Bodenproben, prüfen und bezeichnen sie und führen Schichtenverzeichnisse,
- stellen Bohrungen her, beispielsweise zum Ausbau für Tragelemente, zur Untersuchung des Baugrundes, zur Wassergewinnung und Wassereinleitung und zur Grundwasserabsenkung,
- setzen Bohrgeräte ein und wenden unterschiedliche Bohrverfahren an,
- bauen Bohrungen zu Brunnen aus,
- verlegen Rohrleitungen und bauen zugehörige Armaturen ein,
- bauen Fertigteile im Brunnen- und Rohrleitungsbau ein,
- installieren Wasserförderungsanlagen,
- stellen Abschlussbauwerke für Grundwassermessstellen her,
- stellen Pfähle und Ankersysteme her,
- führen Injektionsarbeiten durch,
- führen Ramm-, Rüttel- und Vibrationsarbeiten durch,
- verbessern den Baugrund und
- halten Geräte, Anlagen und Maschinen für den Spezialtiefbau instand.
Darüber hinaus führen Spezialtiefbauer und Spezialtiefbauerinnen angrenzende Arbeiten im Hochbau durch. Sie
- stellen Brettschalungen für rechteckige Fundamente, Stützen, Wände, Balken und Aussparungen und Bewehrungen her, bauen sie ein und bringen den Beton von Hand ein,
- stellen Mauerwerk aus klein- oder mittelformatigen Steinen her und dichten Baukörper gegen Feuchtigkeit ab.
Ausbildungsschwerpunkte:
- Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
- Umweltschutz
- Auftragsübernahme, Leistungserfassung, Arbeitsplan und Ablaufplan
- Einrichten, Sichern und Räumen von Baustellen
- Prüfen, Lagern und Auswählen von Bau- und Bauhilfsstoffen
- Durchführen von Messungen
- Bearbeiten von Metallen und Kunststoffen
- Bedienen und Instandhalten von Geräten, Anlagen und Maschinen
- Herstellen von Bohrungen
- Herstellen von Pfählen und Ankersystemen
- Herstellen von Baugruben- und Hangsicherungen
- Durchführen von Ramm-, Rüttel- und Vibrationsarbeiten
- Herstellen von Schlitz- und Dichtwänden
- Qualitätssichernde Maßnahmen und Berichtswesen
Ausbildungsdauer: | 3 Jahre |
Ausbildungsvergütungen: | Die Ausbildungsvergütung richtet sich nach dem Wirtschaftszweig des Ausbildungsbetriebes. |
Berufsschule: | Staatliche Gewerbeschule Bautechnik (G19) |
Unterrichtsform: | Ausbildungsbeginn 1. September: Blockunterricht |
Ausbildungsverordnung und sachlich-zeitliche Gliederung: | Mitglieder können sich
hier
die Ausbildungsverordnung (gültig seit 2. April 2004). und die sachlich-zeitliche Gliederung kostenlos herunterladen. |
Fortbildungsmöglichkeiten: |
Geprüfte/-r Polier/-in
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Hinweise zur Prüfung: | Die Prüfungstermine finden Sie hier . |

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