-
Verordnungen der Berufsbildung (Dokument-Nr.: 30606)
-
Ausbildungsvergütungen - Tarife (Dokument-Nr.: 5119)
AUS- UND WEITERBILDUNG
Zerspanungsmechaniker/ Zerspanungsmechanikerin
Arbeitsgebiet:
Zerspanungsmechaniker/ Zerspanungsmechanikerinnen arbeiten in Bereichen der Industrie und des Handwerks, in denen durch spanende Verfahren Bauteile gefertigt werden. Typische Einsatzgebiete sind Drehmaschinensysteme, Fräsmaschinensysteme, Drehautomatensysteme und Schleifmaschinensysteme der Einzel- und Serienfertigung.
Branchen/Betriebe:
Unternehmen der Metallindustrie
Berufliche Fähigkeiten:
Zerspanungsmechaniker / Zerspanungsmechanikerinnen
- beurteilen und analysieren Fertigungsaufträge auf technische Umsetzbarkeit, wählen Informationsquellen und technische Unterlagen zur Durchführung der Fertigung aus,
- wählen Fertigungssysteme auftragsbezogen aus,
- planen Fertigungsprozesse, erstellen und optimieren Programme für numerisch gesteuerte Fertigungssysteme und richten diese ein,
- nutzen Datenblätter, Beschreibungen, Betriebsanleitungen und andere berufstypische Informationen auch in englischer Sprache,
- richten den Arbeitsplatz ein und organisieren Arbeitsabläufe unter Beachtung terminlicher und wirtschaftlicher Vorgaben,
- stellen Bauteile nach qualitativen Vorgaben durch maschinelle spanabhebende Fertigungsverfahren her und überwachen den Fertigungsprozess,
- wenden Qualitätsmanagementsysteme an, dokumentieren und bewerten Arbeits- und Prüfergebnisse und leiten daraus Maßnahmen zur Fertigungs- und Produktoptimierung ab,
- überwachen und prüfen Sicherheitseinrichtungen, warten und inspizieren Fertigungssysteme,
- arbeiten im Team, weisen in die Bedienung von Fertigungssystemen ein, stimmen ihre Tätigkeiten mit vor- und nachgelagerten Bereichen ab, beachten Kundenforderungen.
Ausbildungsschwerpunkte:
Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die folgenden Qualifikationen:
- Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
- Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
- Umweltschutz,
- betriebliche und technische Kommunikation,
- Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse,
- Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von Werk- und Hilfsstoffen,
- Herstellen von Bauteilen und Baugruppen,
- Warten von Betriebsmitteln,
- Anwenden von Steuerungstechnik,
- Anschlagen, Sichern und Transportieren,
- Kundenorientierung,
- Planen des Fertigungsprozesses,
- Programmieren von numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen oder Fertigungssystemen,
- Einrichten von Werkzeugmaschinen oder Fertigungssystemen,
- Herstellen von Werkstücken,
- Überwachen und optimieren von Fertigungsabläufen,
- Geschäftsprozesse und Qualitätsmanagement im Einsatzgebiet.
| Ausbildungsdauer: | 3 ½ Jahre |
| Ausbildungsvergütung: | Die Ausbildungsvergütung richtet sich nach dem Wirtschaftszweig des Ausbildungsbetriebes. Hinweise zu den Ausbildungsvergütungen finden Sie hier . |
| Berufsschule: | Staatliche Gewerbeschule Fertigungs- und Flugzeugtechnik Ernst Mittelbach (G15) Brekelbaums Park 10 20537 Hamburg Telefon: 040/42 89 53-23 Telefax: 040/42 89 53-47 E-Mail: g15@bbs.hamburg.de Internet: www.hh.shuttle.de/hh/g15 |
| Unterrichtsform: | Ausbildungsbeginn: 1. August: Blockunterricht |
| Ausbildungsverordnung und sachlich-zeitliche Gliederung: | Mitglieder können sich hier die Ausbildungsverordnung (gültig seit 23.07.2007) und die sachlich-zeitliche Gliederung kostenlos herunterladen. |
| Fortbildungsmöglichkeiten: (Auswahl) |
Geprüfte/-r Industriemeister/-in Metall
Geprüfte/-r Technische/-r Fachwirt Technische/-r Betriebswirt/-in (IHK) |
| Hinweise zur Prüfung: | Die Prüfungstermine finden Sie hier . |

© Handelskammer Hamburg.