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Masterplan Hafenbahn 2015
(PDF, 924 KB) (Dokument-Nr.: 58011)
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Homepage Hamburg Port Authority (Link: http://www.hamburg-port-authority.de)
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Das größte Ausbauprogramm in der Geschichte der Hamburger Hafenbahn wurde am 21. Januar 2008 durch den Hamburger Senat auf den Weg gebracht. Die Ergebnisse des "Masterplans Hafenbahn 2015", der von der Hamburg Port Authority gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG unter Beteiligung der Hafen- und Verkehrswirtschaft, der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und des Unternehmensverbandes Hafen Hamburg e.V. erarbeitet wurde, sind vom Senat ausgewertet und das weitere Vorgehen beschlossen worden.
Bis zum Jahre 2015 will die Freie und Hansestadt Hamburg insgesamt 500 Mio. Euro in die Modernisierung und den Ausbau der Hafenbahn sowie die Optimierung betrieblicher Prozesse investieren. In der Finanzplanung bis 2011 sind 137 Mio. Euro vorgesehen. Mit ersten dringlichen Maßnahmen wurde bereits begonnen. Mit dem Masterplan liegt erstmals ein Instrument für ein strategisches, von allen Beteiligten unterstütztes Optimierungs- und Ausbauprogramm für einen umweltschonenden, sicheren und verlässlichen Schienengüterverkehr mit dem Hamburger Hafen vor. Ausgehend von einem abgestimmten Zahlengerüst zur Mengenentwicklung leitet der Masterplan die Ausbauerfordernisse im Hafenbahnnetz und auf den Hinterlandstrecken ab.
Der Masterplan Hafenbahn Hamburg 2015 benennt zahlreiche Bauvorhaben, die die Hamburg Port Authority zur Modernisierung und zum Ausbau des Schienennetzes im Hafen plant. Unter anderem soll noch in diesem Jahr mit der Grundinstandsetzung des Bahnhofs Hohe Schaar und im kommenden Jahr mit dem Bau der neuen Rethebrücke begonnen werden. Daneben stehen ab 2009 die südliche Anbindung des Bahnhofs Altenwerder, Kapazitätserweiterungen der Bahnanlagen an den Containerterminals in Waltershof und am Hansaport sowie eine neue Süderelbquerung auf der Liste.
Insgesamt gab die HPA 2008 rund 27,4 Millionen Euro für die Erneuerung und Sanierung weiterer Abschnitte der Hafenbahn aus. Damit konnten gut 32,8 Kilometer Gleisstrang sowie 66 Weichen ausgetauscht werden. Neben Schienen und Weichen wurde auch die Signaltechnik weiter erneuert. Zudem optimierte die HPA ihre IT-Strukturen. Als großer Erfolg erweist sich aus HPA-Sicht auch das zu Jahresbeginn 2008 eingeführte neue „Entgeltsystem für die Schienennutzung” , kurz „Ines”. Das System, das im Vorfeld der Einführung von Teilen der Hamburger Hafenwirtschaft aufgrund der zum Teil deutlichen Verteuerung der Schienennutzungsentgelte kritisiert wurde, sorgt aus HPA-Sicht dafür, dass sich „Standzeiten von „Bummelzügen”, die bislang die wichtigen Hauptstrecken des Netzes blockierten, verkürzen. Dadurch steige die „Durchlässigkeit” des Schienennetzes. Das neue Entgelt-System hat inzwischen auch Interesse im europäischen Ausland geweckt. So will der Hafenbetrieb Rotterdam (HbR) ein vergleichbares System im größten europäischen Seehafen einführen. Zwischen HPA- und HbR-Experten hat es inzwischen einen intensiven Erfahrungsaustausch gegeben. Ein Erfolg stellt aus Sicht der HPA auch das neue Betriebsleitsystem (BLS) sowie das Trassenplanungssystem „RailSys” dar.
2008 wurden über das Hafenbahnnetz rund 39,8 Millionen Tonnen Ladung bewegt. Das Containeraufkommen belief sich auf knapp 1,9 Millionen TEU (Standardcontainer). Deutlich verbessern konnte die HPA die Einnahmen aus der Hafenbahnnutzung. Sie stiegen von 8,6 Millionen Euro auf gut 11,2 Millionen Euro – ein Plus von rund 31 Prozent. Die Gesamteinnahmen der HPA aus Mieten und diversen Entgelten lag mit 129,6 Millionen Euro um knapp 15 Millionen Euro über dem Vorjahresstand. Die HPA beschäftigt gut 1800 Mitarbeiter.
Den Masterplan Hafenbahn 2015 finden Sie unter Downloads.
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