Die Unternehmensberatung A.T. Kearney in Düsseldorf untersuchte in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Empirische Finanzwissenschaften und Finanzpolitik der Technischen Universität Dresden das Beschaffungsverhalten der öffentlichen Verwaltung in Deutschland. Das Fazit der Studie „Shared Services in Government”: Durch den Einsatz moderner Einkaufsmethoden könnten jährlich über vier Milliarden Euro eingespart werden.
Optimierungspotenziale gäbe es in der Bündelung von Einkäufen, der Restrukturierung von Lieferantenbeziehungen sowie der Optimierung der gesamten Beschaffungskette. Vor allem auf Gemeindeebene sei das Einsparpotenzial hoch, die Untersuchung kommt dort auf 2,6 Milliarden Euro. Auf Landesebene könnten 0,8 Mrd. Euro, auf Bundesebene 0,7 Mrd. Euro eingespart werden. Die Ursache für die zu hohen Ausgaben liege vor allem in einem mangelhaften strategischen Beschaffungsmanagement.
Die Studie finden Sie unter Downloads und auf der Internetseite von A.T. Kearney.