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STUDIE

Verband Beratender Ingenieure zu Planungsleistungen nach VOF

Der Verband Beratender Ingenieure VBI stellte im Dezember 2007 eine Studie vor, in der er 224 in den Jahre 2003 bis 2007 durchgeführte Vergaben von Planungsleistungen nach der Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen (VOF) untersuchte. Er wollte ermitteln, ob die Anwendung der VOF zu einer Bevorzugung der großen Büros führt. Dabei fiel auf, dass immerhin 14 % der Projekte an Planungsbüros mit bis zu 10 Mitarbeitern vergeben wurden. 38 % der Aufträge gingen an Büros der Kategorie 11 bis 50 Mitarbeiter. Damit wurde über die Hälfte der Projekte an kleine und mittlere Büros vergeben. Bezogen auf das Projektvolumen haben die mittleren Büros hier einen noch größeren Anteil.

Es stellte sich auch heraus, dass der Standort des Bieters bei der Auftragsvergabe eine wichtige Rolle spielt. Viele Aufträge wurden an Planungsbüros in dem Bundesland vergeben, in dem auch ausgeschrieben wurde. So vergaben Stellen in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Sachsen ihre Aufträge zu 70 % an Büros aus dem eigenen Bundesland. Erwartet worden war dagegen, dass die VOF zu einer stärker überregionalen Verteilung der Vergaben führen würde.

Immerhin 36 % der vergebenen Aufträge lagen unter dem obligatorischen VOF-Schwellenwert von 211.000 Euro. Hier wurden zum Teil auch „freiwillige” VOF-Verfahren durchgeführt.

Die Untersuchungsergebnisse im Einzelnen mit verschiedenen Grafiken können Sie auf der Homepage des VBI herunterladen.

 
 

DOKUMENT-NR. 46501

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