Die Europäische Kommission konsultierte Behörden und Unternehmen aus den Mitgliedstaaten zum Zugang zu ausländischen Märkten für öffentliche Aufträge. Diese wurden zu ihren Ansichten über eine neue Politik zum Zugang zu den öffentlichen Beschaffungsmärkten der EU befragt, wie dies in der Binnenmarktakte vom April 2011 angekündigt wurde. Die Antworten werden zu einem späteren Zeitpunkt in Rechtsvorschriften zu diesem Thema einfließen.
Ziel der Befragung war es, eine stärkere Verhandlungsposition für die Aushandlung des Zugangs zu den Beschaffungsmärkten anderer Handelspartner zu erhalten. Dies soll Unternehmen aus der EU dabei helfen, Geschäftsmöglichkeiten auszubauen, wie dies in der im November 2010 vorgelegten Handelsstrategie der EU „Handel, Wachstum und Weltgeschehen” dargelegt wurde.
Am 21. März 2012 gab die EU-Kommission einen Vorschlag zu dem Thema heraus.
Weitere Informationen finden Sie auf einer Plattform EU-Kommission in deutscher Sprache.
Hierzu reichte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag eine Stellungnahme ein, die Sie, wie den Vorschlag der EU-Kommission, unter Downloads finden.