Die US-Bundesregierung ist im Lande der größte einzelne Nachfrager nach Waren und Dienstleistungen. Sie tätigt jährlich Beschaffungen über mehr als 350 Mrd. US$. Dabei sind die amtlichen Einkaufsmanager durch Verfügungen des Präsidenten und weitere Richtlinien verpflichtet, umweltfreundlichen Produkten Vorrang einzuräumen. Leitlinien dafür enthält das "Environmentally Preferable Purchasing (EPP) Program" des US-Umweltamtes Environmental Protection Agency (EPA).
Die EPA hat fünf Richtlinien entwickelt, die diese Definition konkretisieren. Einzelheiten finden sich in der Final Guidance on Environmental Preferable Purchasing der EPA. Wichtig dabei ist, dass ökologische Eignung nicht einfach nur dadurch gegeben ist, dass ein Produkt durch seine Verwendung und Entsorgung Gesundheit und Umwelt möglichst wenig beeinflusst. Vielmehr kann und soll die bessere Umweltverträglichkeit nachgewiesen werden in möglichst allen Stadien des Lebenszyklus eines Produktes, vom Entwurf über den Rohstoffverbrauch bei Herstellung und Transport bis zur Entsorgung.
Quelle: Germany Trade & Invest, Ansprechpartner: Herr Ehninger, Tel.: 0221/2057-255.