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INNOVATION & UMWELT

Kraft-Wärme-Kopplung

Eine Möglichkeit neben der Sicherstellung der Wärmeversorgung in Gebäuden und Prozessen auch Strom zu produzieren, stellt die Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplungstechnologien oder der Einsatz von Blockheizkraftwerken (BHKW) dar.

Ein durch einen Verbrennungsmotor oder eine Gasturbinde angetriebener Generator erzeugt Strom. Die dabei entstehende Abwärme kann zur Beheizung, Brauchwassererwärmung oder Prozesswärmeerzeugung genutzt werden.

Wirkungsgrad

Der Gesamtwirkungsgrad einer Kraftwärmekopplungs-Anlage setzt sich zusammen aus dem Anteil erzeugter elektrischer Energie und dem Anteil der genutzten Abwärme zur Wärmeversorgung. Der reine elektrische Wirkungsgrad bewegt sich je nach Anlagentechnik im Bereich des Wirkungsgrades von Verbrennungsmotoren. Neben dem Anlagenwirkungsgrad sollte die Bewertung der Wirtschaftlichkeit während der Planungsphase nicht zu kurz kommen.

Wirtschaftlichkeit

Um die Wirtschaftlichkeit einer KWK-Anlage zu gewährleisten ist es wichtig, eine möglichst hohe Anzahl von Betriebsstunden des Generators pro Jahr zu erreichen, wobei die maximale Betriebsstundenzahl bei 8760 Stunden pro Jahr liegt.

Dies kann am besten erreicht werden, wenn über das gesamte Jahr ein kontinuierlicher Wärmebedarf zur Nutzung der erzeugten Abwärme besteht. Im Sommer fehlender Wärmebedarf zur Gebäudebeheizung kann in Unternehmen zum Beispiel durch die Bereitstellung von Prozesswärme oder durch Nutzung der Abwärme zum Betrieb von Absorptions- oder Adsorptionskältemaschinen, die das Gebäude kühlen, kompensiert werden.

 
 

DOKUMENT-NR. 50574

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