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INNOVATION & UMWELT

Wärmepumpen

Der Begriff "Wärmepumpe" leitet sich aus der Tatsache ab, dass Wärmeenergie aus einer Wärmequelle auf ein höheres den Anforderungen entsprechendes Temperaturniveau angehoben (gepumpt) wird.

Ein Kältemittel, das in einem Kreislauf zirkuliert, transportiert, angeregt durch abwechselnde Verdichtung und Entspannung, Wärmeenergie von einer Wärmequelle zu einer Wärmesenke. Angetrieben durch eine elektrischen oder mit Gas oder Heizöl betriebenen Kompressor kennt jeder diesen Vorgang in umgekehrter Weise vom Kühlschrank.

Die Wärmequellen

Als Wärmequellen können für die Beheizung von Gebäuden die Umgebungsluft, oberflächennahe Erdbereiche oder geothermische Wärmequellen verwendet werden.

Je nach angewendeten System schwanken die anzusetzenden Investitionskosten zwischen einigen tausend und einigen zehntausend Euro.

Der Wirkungsgrad

Der Indikator für den Wirkungsgrad einer Wärmepumpe wird durch die Arbeitszahl dargestellt. Sie beschreibt das Verhältnis zwischen nutzbargemachter Wärmeenergie und eingesetzter Energie (Strom, Gas, Heizöl).

Eine Arbeitszahl von zwei bedeutet, dass eine Kilowattstunde Energie (Strom, Gas, Heizöl) aufgewendet werden muss, um zwei Kilowattstunden nutzbare Wärme zu erzeugen.

Bezogen auf die Verbrauchskosten, bedeutet dieser Zusammenhang, das die Kilowattstunde Wärmeenergie bei einem Strompreis von 20 Cent/Kilowattstunde 10 Cent kostet. Daraus ergibt sich, dass es notwendig ist, über das Jahr gesehen, so hohe Arbeitszahlen wie möglich zu erreichen.

Tipps zur Verbesserung der Jahresarbeitszahl

  • Niedrige Systemtemperaturen im Wärmeverteilungssystem bedingen bessere Arbeitszahlen.
  • Der Brauchwasserbetrieb sollte an den Wasserverbrauch und das Nutzerprofil der Betreiber angepasst sein.
  • Eine Regelmäßige Wartung der Wärmepumpe ist gleichzusetzen mit konstanten Wirkungsgraden.

Nutzungsmöglichkeiten von Erdwärme ohne Wärmepumpe

Bei Gebäuden, die über kontrollierte raumlufttechnische Anlagen verfügen, kann es sich lohnen, über den Einsatz einer natürlichen Kühlung und Heizung nachzudenken.

Die Ansaugung der Frischluft durch in der Erde verlegte Kanäle kühlt die Luft im Sommer vor und spart Energie im Bereich der maschinellen Kühlung. Im Winter kehrt sich der Prozess um, sodass die Frischluft in der Erde vorhandene Wärmeenergie aufnimmt und nicht mehr ganz so stark aufgeheizt werden muss.

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