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Informationen zur Luftreinhaltung in Deutschland (Link: http://www.saubereluft.org/)
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Als eine neue Maßnahme zum Luftreinhalteplan wurde am 18 September 2012 die "Partnerschaft für Luftgüte und schadstoffarme Mobilität" zwischen Hamburger Wirtschaft - vertreten durch die Handelskammer Hamburg und die Handwerkskammer Hamburg - und Hamburger Senat - vertreten durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation - zur Verbesserung der Luftqualität vereinbart.
Ziel der Partnerschaft ist es, insbesondere Unternehmen für die Thematik Luftreinhaltung und schadstoffarme Mobilität zu sensibilisieren und sie bei der Umsetzung konkreter Maßnahmen zu beraten. Die ersten 13 Unternehmen sind heute der Partnerschaft beigetreten und erklären ihre Absicht ihren Beitrag zur Reduzierung der verkehrsbedingten Luftschadstoffe zu leisten.
© BSU/Bina Engel
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Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, Jutta Blankau: "Wir wollen sauberere Autos auf die Straße bringen und mehr Hamburgerinnen und Hamburger zum Umstieg auf Bus, Bahn und Fahrrad motivieren. Das geht nur, wenn alle an einem Strang ziehen und deswegen freut mich das Engagement der Kammern und Unternehmen in der Luftgütepartnerschaft. Nur mit diesem freiwilligen Engagement für einen bessere Luft können wir die notwendigen Innovationen und den wichtigen Bewusstseinswandel auf allen Ebenen vorantreiben."
Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, Frank Horch: "Wir müssen im eigenen Interesse und im Interesse zukünftiger Generationen dafür sorgen, dass eine gute Luftqualität langfristig erhalten bleibt oder dort, wo es sie nicht mehr gibt, wiederhergestellt wird. Einen bedeutenden Beitrag kann der Verkehrssektor leisten, hier wird ein großer Anteil der Schadstoffe emittiert. Unternehmen, die durch ein betriebliches Mobilitätsmanagement dazu beitragen, den durch sie erzeugten Verkehr ökologisch effizient abzuwickeln, sind ein vorbildliches Beispiel für die Verbindung von Ökonomie und Ökologie."
Fritz Horst Melsheimer, Präses der Handelskammer Hamburg: "Schon heute ist die Hamburger Wirtschaft beim Thema Luftreinhaltung engagiert: Zum Beispiels unterstützen 1.142 Hamburger Unternehmen und weitere 650 Tochtergesellschaften die Finanzierung einer HVV-Proficard für ihre rund 170.000 Mitarbeiter. Weitere rund 300 kleine Hamburger Betriebe haben sich im Rahmen eines Umwelt-Checks auch zu den Themen "Fuhrpark/Mobilität", zur ÖPNV-Nutzung, zum Einsatz von schadstoffarmen Fahrzeugen und der entsprechenden Schulung von Mitarbeitern informiert. Etwa 200 Unternehmen haben außerdem über das Programm "Unternehmen für Ressourcenschutz" ihre Feuerungsanlagen modernisiert und damit Feinstaub- und Stickoxid-Emissionen reduziert. Und schon 48 Hamburger Unternehmen nutzen derzeit rund 300 Elektrofahrzeuge. Aber will wollen noch mehr tun: Daher werden wir Betriebe und Bevölkerung durch Öffentlichkeitsarbeit für das Thema Luftreinhaltung weiter sensibilisieren. Außerdem weiten wir unsere Beratungsangebote im Bereich des betrieblichen Mobilitätsmanagements, zum Beispiel im Rahmen der UmweltPartnerschaft Hamburg, aus und führen - analog zum Umweltsiegel für Taxen - ein Umweltsiegel für die Kurier-, Express- und Paketdienste ein. Und schließlich werden wir nach einer breit angelegten Potenzialstudie über den Einsatz von Elektrofahrzeugen im Hamburger Mittelstand, die für das erste Halbjahr 2013 vorgesehen ist, unseren Mitgliedsunternehmen im 2. Halbjahr 2013 ein konkretes Kaufangebot von E-Fahrzeugen unterbreiten."
Josef Katzer, Präsident der Handwerkskammer Hamburg: "Wir setzen damit ein Signal für eine bessere Luftqualität in Hamburg. Wir wollen noch viele weitere Unternehmen motivieren, sich anzuschließen. Wir setzen uns beispielsweise dafür ein, den Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr, das Fahrrad oder das Carsharing zu fördern. Auch der Einsatz von Elektro-Fahrzeugen muss ein Thema sein. Ich selbst habe heute das erste E-Mobil für mein Unternehmen bekommen. Und als Handwerkskammerpräsident kündige ich an: Ich werde persönlich dafür werben, dass die E-Mobilität im Handwerk zu einem wichtigen Faktor wird. Zunächst möchte ich 1.000 Absichtserklärungen von den Betrieben sammeln, die nach Klärung der Rahmenbedingungen hoffentlich zu 1.000 oder mehr Bestellungen werden. Das wäre nicht nur für die Luftgüte der Stadt wichtig, sondern ist für die Betriebe auch wirtschaftlich interessant."
Wichtiger Bestandteil der Partnerschaft ist die Mitarbeitermobilität. Die Unternehmen wollen Anreize für die Belegschaft zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder des Fahrrades auf dem Weg zur Arbeit schaffen. Die Unternehmen, die die Luftgütepartnerschaft unterschrieben haben, wollen ihren Fuhrpark zügig mit besonders schadstoffarmen Fahrzeugen erneuern. Neben modernen Schadstoffklassen EURO- 5 und EURO 6 wollen sie bei der Beschaffung besonders auch Fahrzeuge mit alternativen Antrieben wie Elektro- oder Wasserstofffahrzeuge berücksichtigen. Weitere Tipps für Unternehmen sind auf der Homepage der Partnerschaft zu finden unter: http://www.hamburg.de/luftreinhaltung
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