Unter Bauabfällen fasst man Bodenaushub, Straßenaufbruch, Bauschutt und Baustellenabfälle zusammen. Mit rund 5 Millionen Tonnen im Jahr stellen Bau- und Abbruchabfälle die größte Menge der Hamburger Abfälle dar. Über 90 Prozent dieser Abfälle aus der Bauwirtschaft werden wiederverwertet.
Abfälle sind gemäß Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz ordnungsgemäß und schadlos zu entsorgen (zu verwerten bzw. zu beseitigen). Die Verwertung hat grundsätzlich Vorrang vor der Beseitigung. Straßenaufbruch und Bauschutt werden z. B. zerkleinert und gesiebt und finden im Tief- und Straßenbau wieder Verwendung. Um die Möglichkeiten zur Abfallverwertung nutzen zu können, erfolgt die getrennte Erfassung des Abfalls meistens mit Hilfe von Containern.
Bauabfälle sind von der kommunalen Entsorgung durch die Stadtreinigung Hamburg ausgeschlossen, deshalb sind Bauherr bzw. Bauunternehmen als Abfallerzeuger oder Abfallbesitzer für die Entsorgung verantwortlich.
Bei Fragen zur Abfallentsorgung wenden Sie sich bitte an die Abteilung Abfallwirtschaft der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt unter Tel.: 040 / 428 45-4326. Weitere Informationen zum Thema Abfall finden Sie im Internet unter http://www.hamburg.de/abfall/ und Bau- und Abbruchabfälle