Externe Links
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Die internetseite des Bundesumweltministeriums (Link: http://www.bmu.de)
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Die Internetseite des Verein Deutscher Ingenieure e.V.(VDI) (Link: http://www.vdi.de)
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Das Bundesumweltministerium hat am 13. Juli 2009 in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit dem Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI) die Gründung eines Kompetenzzentrums für Effizienztechnologien bekannt gegeben. Der intelligente Einsatz von Ressourcen sei ein Schlüssel für wirtschaftliche Entwicklung und Beschäftigung. Das Kompetenzzentrum sei gegründet worden, um die enormen Potenziale für einen effizienten Einsatz von Ressourcen im produzierenden Gewerbe erschließen zu können.
Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sollen von dieser Einrichtung beim Einsatz von innovativen Technologien für den Klima- und Ressourcenschutz beraten werden. Damit soll dazu beigetragen werden, dass diese Technologien verstärkt genutzt werden. Bis Ende 2011 sollen rund 5,2 Millionen Euro für das Kompetenzzentrum zur Verfügung gestellt werden. Die Finanzmittel stammen aus der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministerium. Der sparsame und intelligente Umgang mit Ressourcen sei nicht nur ein Gebot des Klima- und Umweltschutzes, sondern würde auch immer mehr zu einer Schlüsselfrage für wirtschaftlichen Erfolg und Beschäftigung, sagte der Bundesumweltminister im Rahmen der Pressekonferenz. Bei steigenden Preisen und endlicher Verfügbarkeit von Rohstoffen würden Ressourceneffizienz und Prozess- und Produktinnovationen zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor für die deutsche Industrie.
Durchschnittlich sind über 40 Prozent der Produktionskosten im produzierenden Gewerbes auf Material- und Rohstoffkosten zurückzuführen, während die Lohnkosten nur rund 20 Prozent und die Energiekosten durchschnittlich nur 2 Prozent ausmachen. Durch den konsequenten Einsatz von effizienten Technologien könnten die Kosten für Material und Rohstoffe zwischen 27 und 60 Mrd. Euro pro Jahr reduziert werden. Für einzelne, ausgewählte Branchen wie Kunststofferzeugung, Metallverarbeitung, chemische Industrie, Elektroindustrie und Baugewerbe zeigen erste Schätzungen, dass das Einsparpotential zwischen 5 und 11 Milliarden Euro pro Jahr in der jeweiligen Branche liegt.
VDI-Präsident Prof. Bruno O. Braun sagte im Rahmen der Pressekonferenz: „Jede dritte Solarzelle und jedes zweite Windrad kommen aus Deutschland. Deutschland ist schon heute Exportweltmeister in der Umwelttechnik." Diese gute Position müsse Deutschland in den relevanten Technologien ausbauen, da sich der weltweite Umsatz bei Umwelttechnologien bis 2020 verdoppeln würde. Deutschland müsse zum Leitmarkt der Ressourceneffizienz werden.
Der VDI ist als Träger mit dem Aufbau des Zentrums befasst. Zum Geschäftsführer des Kompetenzzentrums wurde der frühere Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energien (BEE), Johannes Lackmann, bestellt.
© Handelskammer Hamburg.
Für die Richtigkeit der in dieser Website enthaltenen Angaben können wir trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewähr übernehmen
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