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Expertenmangel Präsentation BITKOM
(PDF, 130 KB) (Dokument-Nr.: 50097)
Externe Links
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Pressemitteilung BITKOM Studie (Link: http://www.bitkom.org/54477_54471.aspx)
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BITKOM-Homepage (Link: http://www.bitkom.org)
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BITKOM-Studie (Stand: Jahr 2008): 45.000 offene Stellen für IT-Experten
In der deutschen Wirtschaft gibt es derzeit rund 45.000 offene Stellen für IT-Experten. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor, die der Hightech-Verband BITKOM heute in Berlin vorgestellt hat. An der repräsentativen Untersuchung nahmen mehr als 1.500 Unternehmen teil. Danach entfallen 19.000 offene IT-Stellen auf die ITK-Industrie und 26.000 IT-Jobs auf die Anwenderbranchen. „Die Finanzkrise hatte bis dato offenbar kaum Einfluss auf den Arbeitsmarkt für IT-Experten”, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. „Die Zahl der offenen Stellen liegt sogar leicht über Vorjahresniveau.” Wie stark sich die aktuelle Finanzkrise mittelfristig auf die Geschäfte im ITK-Sektor auswirken wird, sei derzeit schwer abzusehen. „Eine abflauende Konjunktur kann den Expertenmangel nur vorübergehend abschwächen, da er strukturelle Ursachen hat”, sagte Scheer.
Nach den Ergebnissen der Studie sind die Chancen für IT-Spezialisten nach wie vor sehr gut. Ein Drittel der befragten ITK-Unternehmen hat eine oder mehrere offene Stellen zu bieten. Die mit Abstand meisten Jobs stellen die Anbieter von Software und IT-Diensten. Dieser Markt wuchs im laufenden Jahr um rund 6 Prozent. Seit dem Jahr 2000 haben Software-Häuser und IT-Dienstleister rund 100.000 neue Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen. Mit 518.000 Jobs stellen sie heute den Großteil der insgesamt 829.000 Arbeitsplätze in der ITK-Branche. Entsprechend stark gefragt sind Software-Entwickler, die von zwei Drittel der ITK-Unternehmen mit freien IT-Stellen gesucht werden. Ebenfalls gesucht sind Projektmanager und IT-Berater. Im Gegensatz zur ITK-Industrie sind bei den Anwendern im Handel, im produzierenden Gewerbe und anderen Branchen vor allem IT-Administratoren gefragt, die für den reibungslosen Betrieb von IT-Systemen zuständig sind.
Der Mangel an Spezialisten bleibt laut der Umfrage für die ITK-Branche ein gravierendes Problem. 46 Prozent der befragten ITK-Unternehmen geben an, dass sie einen Fachkräftemangel spüren. Einen Engpass gibt es in erster Linie bei Mitarbeitern mit hoher Qualifikation. Fast zwei Drittel der ITK-Firmen suchen ausschließlich Mitarbeiter mit Hochschulabschluss.
Die gesamte Pressemeldung zur BITKOM-Studie und die Homepage des Hightech-Verbands finden Sie unter "Externe Links".
Eine Präsentation zum Fachkräftemangel von BITKOM-Präsidenten, Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, gibt es unter "Downloads".
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