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IT-, MEDIEN- UND KREATIVWIRTSCHAFT

BMWI-Forschungsbericht Kultur- & Kreativwirtschaft

Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist Teil einer wissens- und contentorientierten Gesellschaft und übernimmt eine Vorreiterrolle auf dem Weg in eine wissensbasierte Ökonomie in Deutschland.

Die vorliegende Studie führt zwei wesentliche neue Schwerpunkte in die Debatte der Kultur- und Kreativ wirtschaft ein. Es wird erstmals die sogenannte Binnensegmentierung als Grundelement einer Untersuchung zur Kultur- und Kreativwirtschaft eingeführt. Damit ist gemeint, dass der Branchenkomplex erst durch die grundlegend verschiedenen Unternehmenstypen mit ihren jeweiligen strukturellen Besonderheiten geprägt wird. Die Binnensegmentierung unterteilt die Unternehmenstypen nach den Groß unternehmen, den klein- und mittelständischen Unternehmen und den Kleinstunternehmen bzw. Freiberuflern. Jeder dieser Akteure wird sowohl in empirischer Hinsicht als auch in seinen strukturellen Besonderheiten untersucht.

Zum Zweiten wird erstmals ein abgestimmtes Grundmodell zur Definition und Abgrenzung der
Kultur- und Kreativwirtschaft vorgelegt. Dieses Grundmodell stimmt mit den Festlegungen der Wirtschaftsministerkonferenz der Länder als auch mit den Ergebnissen der Enquetekommission „Kultur in Deutschland” des Deutschen Bundestages überein. Damit kann erstmals ein verlässlicher empirisch-quantitativer Rahmen für den bislang heterogenen Branchen komplex der Kultur- und Kreativwirtschaft vorgelegt werden.

Definition:
Unter Kultur- und Kreativwirtschaft werden diejenigen Kultur- und Kreativunternehmen erfasst, welche überwiegend erwerbswirtschaftlich orientiert sind und sich mit der Schaffung, Produktion, Verteilung und/oder medialen Verbreitung von kulturellen/kreativen Gütern und Dienstleistungen befassen.

Das Wirtschaftsfeld Kultur- und Kreativ wirt schaft umfasst folgende elf Kernbranchen oder Teilmärkte:Musikwirtschaft, Buchmarkt, Kunstmarkt, Filmwirtschaft, Rundfunkwirtschaft, Markt für darstellende Künste, Designwirtschaft, Architekturmarkt, Pressemarkt, Werbemarkt sowie Software/Games-Industrie.

Der wirtschaftlich verbindende Kern jeder kultur- und kreativwirtschaftlichen Aktivität ist der sogenannte schöpferische Akt. Damit sind alle künstlerischen, literarischen, kulturellen, musischen, architektonischen oder kreativen Inhalte, Werke, Produkte, Produktionen oder Dienstleistungen gemeint, die als wirtschaftlich relevanter Ausgangskern den elf Teilmärkten zugrunde liegen.

Der gesamte Forschungsbericht ist unter "Downloads" abrufbar.

 
 

DOKUMENT-NR. 52338

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