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STEUERN

Neue Größenmerkmale für Betriebsprüfung

Mit Schreiben vom 22. Juni 2012 hat das Bundesfinanzministerium neue Abgrenzungsmerkmale für die Einordnung der Betriebe in einzelne Größenklassen für die Betriebsprüfung festgelegt. Diese gelten ab 1. Januar 2013.

Zur Bestimmung des Prüfungsturnus werden nach § 3 Betriebsprüfungsordnung (BpO) Unternehmen von der Finanzverwaltung in folgende Größenklassen eingeteilt:

  • Großbetriebe(G)
  • Mittelbetriebe (M)
  • Kleinbetriebe (K)
  • Kleinstbetriebe (Kst).

Die Einordnung hängt von den Kriterien Umsatz und Gewinn ab, wobei für unterschiedliche „Betriebsarten” wie zum Beispiel Handelsbetriebe, Fertigungsbetriebe, Kreditinstitute und Freie Berufe unterschiedliche Grenzen zur Anwendung gelangen.

Die Betriebsprüfungsordnung (BpO 2000), zuletzt geändert zum 1. Januar 2010 mit BMF-Schreiben vom 20. August 2009, legt in § 4 den Umfang der Außenprüfung der Finanzverwaltung fest. Danach bestimmt die Finanzbehörde den Umfang der Außenprüfung nach pflichtgemäßen Ermessen.

Bei Großbetriebe soll der Prüfungszeitraum an den vorhergehenden Prüfungszeitraum anschließen, d.h. es findet eigentlich eine permanente Betriebsprüfung statt. Bei anderen Betrieben soll der Prüfungszeitraum in der Regel nicht mehr als drei zusammenhängende Besteuerungszeiträume umfassen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige IHK.

Trotz sorgfältiger Prüfung können wir für die Richtigkeit der Angaben keine Gewähr übernehmen. Bitte wenden Sie sich im Zweifelsfall an das für Sie zuständige Finanzamt.

Stand: Juli 2012

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DOKUMENT-NR. 54737

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