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GESUNDHEITSWIRTSCHAFT IN HAMBURG

Studie 'Strukturen der Prävention' erschienen

Prävention kann nicht nur den Einzelnen vor Krankheiten bewahren und die Arbeitskraft sowie Lebensqualität erhalten. Effektive Prävention käme der gesamten deutschen Volkswirtschaft auch finanziell zu Gute. Doch auf welche Zielgruppen sollten sich private Präventionsanbieter, Krankenkassen und andere Akteure konzentrieren, welche Personengruppen benötigen mehr Aufklärung und Unterstützung zur Verhaltensänderung? Roland Berger hat im Sommer 2009 rund 1.000 Bundesbürger zum Thema Prävention befragt und Vorschläge für Präventionsangebote und deren Finanzierung ausgearbeitet.

Hervorgehoben wird in dieser Studie auch die Bedeutung der betrieblichen Gesundheitsförderung. Denn der Arbeitsplatz ist ein geeignetes "Setting" um gerade die Bevölkerungsgruppe anzusprechen, die nie / fast nie zum Arzt gehen.

Der Studie zufolge gehören fast 13 % der bundesdeutschen Bevölkerung dieser sehr wichtigen Zielgruppen für Präventionsanbieter und -programme, denn sie verhalten sich ungesund, ohne sich bislang krank zu fühlen. Erwartungsgemäß geht diese Personengruppe nie / fast nie zum Arzt. 78 % berufstätig dieser Zielgruppe sind jedoch berufstätig und daher besser über den Arbeitsplatz für Präventionsangebote zu erreichen.

Die Studie kann kostenfrei bestellt werden.

 
 

DOKUMENT-NR. 55884

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