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VOR ORT

BID Passagenviertel

BID Passagenviertel © Heiner Schote Zoom

Das BID Passagenviertel wird am 6. August 2011 an den Start gehen. Im Rahmen der Initiative sollen insbesondere die Gehwege und die Fahrbahn neu gestaltet werden. Damit wird den Passanten in den Großen Bleichen und in der Poststraße mehr Platz zum Verweilen und Flanieren eingeräumt werden.

Prägend für das Quartier sind die Passagen. Hierzu zählen das Hanse-Viertel, die Galleria, das Kaufmannshaus und der Hamburger Hof. Sie verbinden die gewachsenen Einzelhandelslagen – insbesondere die Großen Bleichen, die Poststraße und den Jungfernstieg – und schaffen damit ein sehr vielfältiges Shopping-Erlebnis mit einem sehr breiten, auch hochwertigen Einzelhandels- und Dienstleistungsangebot.  

Die Eröffnung des Hanse-Viertels (1980) fand deutschlandweit starke Beachtung und leitete damit das vielfältige Engagement öffentlicher und privater Akteure zur Stärkung der Innenstädte maßgeblich mit ein.

Welches Gebiet umfasst das BID?

Das BID Passagenviertel umfasst die Großen Bleichen (zwischen Jungfernstieg und Heuberg) und die Poststraße (zwischen dem Bleichenfleet und der Einmündung der Gerhofstraße) sowie die Grundstücke beiderseits dieser Straßen. Das BID Passagenviertel grenzt unmittelbar an die BIDs Neuer Wall und Hohe Bleichen.

Welche Ziele verfolgt das BID?

Das BID Passagenviertel plant im Einzelnen

die Aufwertung des Fußgängerverkehrs durch eine Verbreiterung und gestalterische Veränderung der Gehwegflächen durch die Verwendung eines einheitlichen Baumaterials,

- eine neue Stadtmöblierung, z.B. neue Fahrradständer,

- ausgewählte Serviceleistungen (wie am BID Neuen Wall); dazu gehören ein District-Management mit einem zentralen Ansprechpartner für das BID Gebiet, zusätzliche Reinigungsmaßnahmen und ein Stellplatz- und Ladezonenmanagement.

Wer koordiniert das BID Passagenviertel?

Der Anstoß zur Umgestaltung im Passagenviertel ging von mehreren Grundeigentümern des Passagenviertels aus. Sie gründen mit weiteren Anliegern aus dem Quartier im Frühjahr 2009 einen Lenkungsausschuss, in dem auch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, das Bezirksamt Hamburg-Mitte und die Handelskammer Hamburg mitwirken. Inzwischen haben sich die Grundeigentümer mit klarer Mehrheit für die Einrichtung eines BID ausgesprochen.

Wie ist der Stand des Verfahrens?

Als Aufgabenträger wurde die Firma Zum Felde GmbH, Hamburg, ausgewählt. Zusammen mit dem Lenkungsausschuss wird der Aufgabenträger die Einrichtung des BID auf der Grundlage des in einem Wettbewerbsverfahren ausgelobten Entwurfs des Büros der Landschaftsarchitekten Breimann & Bruun umsetzen. Die Laufzeit des Innovationsbereichs beträgt fünf Jahre und das Budget beläuft sich auf rd. 5 Mio. Euro. Die Widerrufsfrist für den ausgelegten Antrag ist am 13. Mai ohne eine offizielle Anmerkung und ohne einen Einspruch abgelaufen. Der Senat hat den Antrag durch Rechtsverordnung eingerichtet.

Mit dem BID Passagenviertel gibt es in Hamburg zehn BIDs. Zwei weitere BIDs (Neuer Wall 1 und Sachsentor 1) haben ihre Arbeit bereits erfolgreich abgeschlossen; hier läuft jeweils bereits das zweite BID. Insgesamt sind damit in Hamburg zwölf BIDs gegründet worden.

Ansprechpartner

Christina Ruppert
BID-Initiative Passagenviertel
c/o Ruppert Immobilien GmbH & Co. KG
Tel.: 040/486 200 10
Fax: 040/486 200 48
E-Mail: Christina.Ruppert@ruppert-immobilien.de

Volker Niemann
Zum Felde GmbH
Lademannbogen 132
22339 Hamburg
Tel. 040/ 539 38 1-12      
Fax: 040/ 538 70 84
E-Mail: niemann@zum-felde.de  
Internet: http://www.zum-felde.de

 
 

DOKUMENT-NR. 92776

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