Eckpunkte für eine Industriepolitik in Hamburg - Cluster richtig auswählen und entwickeln
Die Industrie ist eine tragende Säule der Wirtschaftskraft Hamburgs. Um die Leistungsfähigkeit der Industrie als Ausgangspunkt der Wertschöpfungskette zu erhalten und ihr Wachstum zu ermöglichen, braucht Hamburg eine industriepolitische Strategie, die sich Wachstum, Qualität und die Besinnung auf die Stärken unseres Standorts gleichermaßen zum Ziel setzt. Ein besonderes Instrument, das durch das Senatsleitbild „Metropole Hamburg – Wachsende Stadt“ in die Diskussion eingeführt wurde, ist die Clusterpolitik.
Wie eine clusterpolitische Strategie für Hamburg angelegt sein sollte, stellt unsere Handelskammer in ihrem neuen Standpunktepapier „Eckpunkte für eine Industriepolitik in Hamburg – Cluster richtig auswählen und entwickeln“ dar. Das Standpunktepapier ist der wesentliche Beitrag der Handelskammer Hamburg zu den Arbeiten in den Jahren 2006/2007 an einem "Masterplan Industrie", den die Behörde für Wirtschaft und Arbeit, der Industrieverband Hamburg e. V. und unsere Handelskammer gemeinsam entwickeln. Es berücksichtigt die Erkenntnisse der Studie "Mit Hamburgs Industrie zu neuem Wachstum" des Industrieverbands Hamburg vom Oktober 2005.Damit Clusterpolitik gelingen kann, muss ihr eine stringente Clusterdefinition zugrunde liegen. Eine solche Definition haben wir auf acht Hamburger Industriezweige angewandt und diese auf ihre Clustereigenschaften untersucht. Das Ergebnis: Alle diese Industriezweige weisen in unterschiedlichem Maße Clusterstrukturen auf. Neben einer Clusterpolitik bedarf es aber immer auch der Beachtung weiterer industrieaffiner Standortfaktoren. Im Abgleich mit den bisherigen clusterpolitischen Maßnahmen des Hamburger Senats entwerfen wir konkrete Handlungsvorschläge für die Politik, wie die einzelnen Cluster weiterentwickelt werden sollten.

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