. .
Illustration

PRESSE

Horch: "Die Skepsis über den schulpolitischen Kurs bleibt bestehen”

Präses plädiert jedoch für eine Reform- und Konsolidierungsphase in der Schulpolitik

Hamburg, 19. Januar 2009 – Präses Frank Horch hat bei der Festveranstaltung zum 344. Kammergeburtstag erneut für eine Reform- und Konsolidierungsphase in der Schulpolitik plädiert. Er forderte „zumindest eine Entzerrung, die den offenen Baustellen nicht zu früh eine weitere hinzufügt.” In Anwesenheit von Festredner Ole von Beust und etwa 500 Gästen betonte er im Börsensaal der Handelskammer außerdem, dass es gelte, die Talente aller Jugendlichen zu wecken und individuell zu fördern. Dabei hänge der Erfolg migrantischer Jugendlicher nicht an der Primarschule, entscheidend sei vielmehr die Sicherstellung ausreichender Deutschkenntnisse vor der Einschulung und eine Hausaufgabenbetreuung in einem echten Ganztagsschulsystem.

Horch äußerte sich zufrieden über die konstruktive Zusammenarbeit mit Schulsenatorin Christa Goetsch. Der Präses wörtlich: „Dieser ernsthafte Dialog erscheint mir unentbehrlich, denn über die Zukunft des Einzelnen entscheidet weder die Bildungspolitik noch die Wirtschaftspolitik allein, sondern auch die Frage: Reicht die Qualifikation am Ende für das Berufsleben aus?”