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PRESSE
Geplantes Container-Screening zurücknehmen
Die Handelskammer erhofft von Obama Liberalisierung der Wirtschaftsbeziehungen
Hamburg, 22. Januar 2009 – Die Handelskammer erwartet vom neuen US-Präsidenten Barack Obama, dass er das geplante 100-prozentige Screening von für amerikanische Häfen vorgesehenen Containern zurücknimmt. Selbstverständlich müsse der internationale Handel sicher vor Terrorismus geschützt werden, er müsse aber auch schnell und unbürokratisch abzuwickeln sein, sagte Präses Frank Horch beim Neujahrsempfang der American Chamber of Commerce in Germany, Chapter Hamburg, im US-Generalkonsulat am Alsterufer.
Horch hofft, dass der neue US-amerikanische Präsident Barack Obama ein „Vorkämpfer für den freien Welthandel” wird. „Wir setzen darauf, dass Obama seine hier und da geäußerten protektionistischen Vorstellungen angesichts der weltweiten Finanzkrise zurückstellt”, Obama werde hoffentlich auf einen WTO-Kurs umschwenken, der Zölle und Beschränkungen weiter abbaue und dadurch zu einem Wiederaufschwung des Welthandels beitrage. Horch plädierte dafür, die amerikanisch-europäischen Wirtschaftsbeziehungen, die sich in den letzten Jahren eher rückläufig entwickelt hätten, neu zu beleben und bilaterale Handelshemmnisse abzubauen. Obama habe immer wieder betont, er setze auf einen engen Dialog mit Europa. „Das begrüßen wir sehr”, so der Präses.
Der Handelskammer-Präses baut außerdem darauf, „dass sich das Investitionsklima in den USA wieder positiv entwickelt, damit die Nachfrage nach hiesigen Produkten wieder steigt und der Rückgang gestoppt wird.” Große Erwartungen verbindet Horch auch mit einer neuen US-amerikanischen Energiepolitik, die den Schwerpunkt auf Erneuerbare Energien lege. Deutsche und speziell Hamburger Unternehmen würden dabei zu den Nutznießern zählen, da sie in diesen Bereichen international führend seien.








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