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PRESSE
Polen braucht jetzt faire Wettbewerbsbedingungen mit EU-Partnerländern
Polen braucht jetzt faire Wettbewerbsbedingungen mit EU-Partnerländern
Wirtschaftssymposium Polen: Handelskammer fordert freie Märkte auch in Krisenzeiten
Hamburg, 27. Februar 2009 – Die Handelskammer hat im Rahmen des „Wirtschaftssymposiums Polen” davor gewarnt, das Bekenntnis zu freien Märkten in Krisenzeiten über Bord zu werfen. „Solide wirtschaftende EU-Staaten, und dazu gehört Polen, brauchen jetzt gemeinschaftliche Solidarität und nicht Ausgrenzung”, sagte Präses Frank Horch in Anwesenheit von Polens stellvertretendem Wirtschaftsminister Marcin Korolec im Plenarsaal der Handelskammer. Polen habe nach der politischen Wende in einer einzigartigen „Schocktherapie” und unter großen Opfern seiner Bevölkerung sein Wirtschaftssystem transformiert, und bis heute setze es wie kaum ein anderes Land auf die Kräfte des freien Markts. Um faire Wettbewerbsbedingungen zu erhalten, forderte Horch die deutsche Politik auf, bei den EU-Partnern darauf zu dringen, dass es bei dem Kampf gegen Protektionismus nicht bei einem Lippenbekenntnis bleibe. Horch äußerte darüber hinaus die Hoffnung, dass die in Polen engagierten Händler und Produzenten die bedrohlichen Währungsschwankungen des polnischen Zloty, der in den vergangenen sechs Monaten um 40 Prozent eingebrochen sei, mit Hilfe der Banken abfedern könnten.
Polen ist für die Hamburger Wirtschaft der wichtigste Wirtschaftspartner und der größte Absatzmarkt im mittel- und osteuropäischen Raum. 2008 haben Hamburger Unternehmen nach Polen drei Mal so viel geliefert wie in die Russische Föderation. Polen ist darüber hinaus für die Hamburger Wirtschaft besonders interessant, weil das Land im Vergleich zu anderen Staaten trotz der Finanzkrise noch stabil ist und weil die Fußball-Europameisterschaft im Jahr 2012 attraktive Projektchancen bietet.








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