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PRESSE
IHK Nord: Investitionsschwerpunkt bei Hinterlandanbindungen der Häfen setzen
IHK Nord fordert Finanzierung der Hauptstrecken im Hinterlandverkehr
Rostock, 30. März 2009 – Die IHK Nord – der Verbund aus 13 norddeutschen Industrie- und Handelskammern – begrüßt den Entwurf des Nationalen Hafenkonzeptes der Bundesregierung, fordert aber ein klareres Bekenntnis zur zeitgerechten Finanzierung der notwendigen Infrastrukturprojekte im Hinterlandverkehr der deutschen Seehäfen. „Die augenblickliche Wachstumspause darf nicht zu einer Investitionspause werden. Für eine nachhaltige Kapazitätserhöhung auf den Hauptstrecken im Seehafenhinterlandverkehr ist jenseits der Konjunkturpakete eine langfristige Verstetigung der Mittel erforderlich”, sagte Manfred Wendt, amtierender Präsident der IHK Nord, aus Anlass der 6. Nationalen Maritimen Konferenz in Rostock. Der Bund habe im Hafenkonzept zugesagt, nach Vorlage der Planfeststellungsbeschlüsse unverzüglich mit den Baumaßnahmen zur Fahrrinnenanpassung an Unter- und Außenelbe, Außenweser sowie Außenems zu beginnen. Dies sollte auch beispielgebend für alle wichtigen Infrastrukturprojekte im Seehafenhinterlandverkehr sein.
Die deutschen Seehäfen haben eine nationale Bedeutung. Sie verbinden deutsche Unternehmen mit den Weltmärkten, sichern über Rohstoff- und Energieimporte den Produktionsstandort Deutschland und sorgen für nachhaltige Mobilität. Bundesweit generieren die deutschen Seehäfen jährlich etwa 500.000 Arbeitsplätze und ein Steueraufkommen von
10 Milliarden Euro.
Ansprechpartner:
Helmut Klug, GF Öffentlichkeitsarbeit
Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg
Tel.: 04921 8901-38
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