Wirtschaft braucht Unterstützung durch die InnovationsAllianz
Präses Horch fordert mehr Vernetzung von Unternehmen und Wissenschaft
Hamburg, 8. Februar 2010 – Beim 3. Hamburger Industrietag unter dem Motto „Innovation, Forschung und Entwicklung als Wege aus der Krise“ hat Handelskammer-Präses Frank Horch die Partner der InnovationsAllianz aufgefordert, die Rahmenbedingungen für die Vernetzung von Unternehmen und Wissenschaft in Hamburg noch schneller und nachhaltiger zu verbessern.
Mit einer wirtschaftsnahen und hochschulübergreifenden Erstanlaufstelle für den Wissens-Transfer und der Datenbank ‚TechSearch’, die Transparenz zwischen den Wissenschaftseinrichtungen und den Unternehmen herstellt, habe die Kammer bereits zwei konkrete Angebote zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Innovationen am Standort entwickelt. „Ich wünsche mir, dass diese Ideen und Maßnahmen von der InnovationsAllianz rasch aufgegriffen werden“, so Horch bei dem Branchentreffen, das die Handelskammer gemeinsam mit dem IVH – Industrieverband Hamburg e.V. auf dem Gelände des Hamburg Airport organisiert hatte.
Erfreulich nannte Horch den Ausbau der anwendungsnahen Forschung durch das Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung und das Laserzentrum Nord. Aber: Die Hamburger Landesexzellenzinitiative und die Wissenschaftsstiftung müssten etwa die Hochschulen mit den nötigen finanziellen Mitteln ausstatten, um mehr Spitzenwissenschaftler anwerben zu können.
IVH-Vorsitzender Hans-Theodor Kutsch sagte: „Hamburgs Industrie arbeitet sich aus dem Tal der Krise heraus. Wir verzeichnen eine deutlich verbesserte Auftragslage und erwarten eine Produktionssteigerung von ca. sechs Prozent, was auch die Stimmung in unseren Unternehmen deutlich verbessert. In dieser Phase sind verstärkte Investitionen in Innovation, Forschung und Entwicklung besonders wichtig, da sie die Position unserer Unternehmen auf dem Weltmarkt weiter verbessern."
Wie innovationsfreudig die Hamburger Industrie ist, belegt eine Studie des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Während deutschlandweit nur 52 Prozent die Wirtschaftskrise für geeignet halten, neue Innovationsprozesse anzustoßen, sind es in Hamburg 74 Prozent.
Wirtschaftssenator Axel Gedaschko sagte: „Hamburgs Industrie steht auf einem soliden Fundament. Dies beweist auch Hamburgs Spitzenposition in zahlreichen Rankings. Der Hamburger Senat hat auch mit seinen Konjunkturprogrammen auf die technologische Wettbewerbsfähigkeit des Standorts gesetzt. Hamburg wird in diesem Jahr zurück auf den Wachstumspfad gelangen. Diesen Weg müssen wir weiter gehen – gemeinsam. Denn bei der Investition in Forschung und Entwicklung sind vor allem die privatwirtschaftlichen Unternehmen gefordert. Die InnovationsAllianz Hamburg hat sich aufgemacht, Hamburg zu einer führenden Innovationsregion in Europa zu entwickeln und dafür müssen alle Partner an einem Strang ziehen.“
Neben der Hamburger Wirtschaft, vertreten durch die Handelskammer, die Handwerkskammer und den IVH – Industrieverband Hamburg e.V., gehören der InnovationsAllianz die Hamburger Hochschulen und der Senat, vertreten durch die Behörde für Wissenschaft und Forschung und die Behörde für Wirtschaft und Arbeit, an.
Pressekontakt:
Dr. Jörn Arfs, Handelskammer Hamburg, Tel.: 040/36138-301, E-Mail: Joern.Arfs@hk24.de
Marc März, IVH – INDUSTRIEVERBAND HAMBURG E.V., Tel.: 040/6378-4150, E-Mail: Marc_Maerz@bdi-hamburg.de

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