. .
Illustration

PRÄSES MELSHEIMER ZU "HAMBURG 2030"

Mit der Politik, den Bürgern und Bildungs- und Kultureinrichtungen in die Zukunft


Präses Melsheimer ruft zur vereinten Umsetzung des Zukunftsprojekts „Hamburg 2030“ auf

Hamburg, 7. April 2011 – Handelskammer-Präses Fritz Horst Melsheimer hat die Hamburger Bürger, die Bildungs- und Kultureinrichtungen der Stadt und vor allem die Politik ermuntert, sich am Zukunftsprojekt „Hamburg 2030“ zu beteiligen. Stillstand in den eigenen Bemühungen und mangelnde Veränderungsbereitschaft führten zwangsläufig zum Rückschritt, mahnte Melsheimer bei der Auftaktveranstaltung zum Zukunftsbild der Kammer. „In 20 Jahren wollen wir sagen können, dass Hamburg seine Chance ergriffen und die eigene Zukunft aktiv gestaltet und nicht verschlafen hat“, so der Handelskammer-Präses in Anwesenheit des Ersten Bürgermeisters Olaf Scholz und über 300 Gästen im Albert-Schäfer-Saal.

Für die Hamburger Unternehmer ist London das leuchtende Vorbild auf dem Weg in die Zukunft. Hamburg sollte sich bei der Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen der Großstädte an der englischen Hauptstadt orientieren, die für ihre Weltoffenheit, die Dynamik und Angebote einer Weltmetropole sowie für ihre Internationalität bewundert wird.  Dies ist eines der Ergebnisse einer Umfrage zur Zukunftsfähigkeit Hamburgs, an der 900 Mitgliedsunternehmen der Handelskammer teilgenommen haben. „Das zeugt nicht nur von der Größe des Vorbilds, sondern auch von dem Ehrgeiz, den die Hamburger Wirtschaft bei der Gestaltung der Zukunft angelegt sehen möchte“, sagte Handelskammer-Hauptgeschäftsführer Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz.

Als bedeutende Megatrends für den eigenen Standort identifizieren die befragten Firmen die fortschreitende Globalisierung, den demografischen Wandel, die zunehmende Digitalisierung der Lebens- und Arbeitswelten sowie den technischen Fortschritt. Allerdings sehen sie die Stadt für diese Herausforderungen nicht besonders gut aufgestellt – auf einer Skala von 1 bis 8 kommt es nur zu einem Durchschnittswert von 4,8. Am schlechtesten sei Hamburg auf den demografischen Wandel und den Zukunftstrend „Nachhaltiges Wirtschaften“ vorbereitet.  

Die Handelskammer hatte die in ihren Gremien ehrenamtlich engagierten Unternehmer als Experten für Marktentwicklungen und zukunftsorientierte Entscheidungen bei der Erarbeitung des Zukunftsbildes in sechs Workshops intensiv eingebunden. Nach einer Pressekonferenz Ende Januar und dem Auftakt im Albert-Schäfer-Saal sind für die wichtigsten fünf Themenfelder „Miteinander leben in Qualität“, „Politische Handlungsfähigkeit stärken“, „Metropole des Wissens gestalten“, „Nachhaltige Infrastruktur schaffen“ sowie „Konkurrenzfähigkeit im globalen Wettbewerb sichern“ fachbezogene Veranstaltungen geplant.

Hinweis: Auf Wunsch stellen wir Ihnen gerne die bei der Veranstaltung präsentierten Folien zur Verfügung.