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Konjunkturelle Lage III. Quartal 2011
(PDF, 247 KB) (Dokument-Nr.: 94154)
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Auch beim Auslandsgeschäft setzen die Hamburger Unternehmen auf Wachstum
Hamburg, 4. Oktober 2011 – "Hamburgs Wirtschaft will auch künftig zusätzliches Personal einstellen. Insgesamt sind die Geschäftserwartungen für die nächsten zwölf Monate aber deutlich gedämpfter als bei unserer Befragung vor drei Monaten", kommentierte Präses Fritz Horst Melsheimer die Ergebnisse des vierteljährlichen Konjunkturbarometers der Handelskammer.
Der aktuelle Geschäftsklimaindikator, in den die Beurteilungen der gegenwärtigen Lage und der zukünftigen Entwicklung einfließen, liegt mit 113,2 Testpunkten deutlich unter dem entsprechenden Wert im vorherigen Quartal (123,3 Punkte). Allerdings liegt der Indikator damit weiterhin über dem Durchschnittswert der Konjunkturentwicklung der Hamburger Wirtschaft in den vergangenen drei Jahrzehnten (102,7 Punkte). Besonders bei den Vorleistungsgüterherstellern, den Finanzdienstleistern, den Versicherungsunternehmen sowie den unternehmensbezogenen Dienstleistern überwiegen die positiven Einschätzungen der aktuellen Geschäftslage klar. Bei der Frage nach der künftigen Geschäftsentwicklung halten sich die positiven und negativen Antworten die Waage (Saldo: +0,8; II. Quartal 2011: +15,8). Optimismus verbreiten vor allem Investitionsgüterhersteller, Kfz-Händler, das Gastgewerbe, personenbezogene Dienstleister sowie die Medien- und IT-Wirtschaft.
Bei den Investitionsplanungen setzen die Unternehmen auch weiter auf Expansion: Der Saldo aus den Antworten "Zunahme" und "Abnahme" ist von +12,4 (II. Quartal 2011) auf +14 angestiegen. Für mehr als jede zweite Firma ist Ersatzbedarf ein Hauptmotiv. Auch bei den Personalplanungen hält der Aufwärtstrend an: Im sechsten Quartal in Folge ist der Saldo positiv (III. Quartal 2011: +7,3; Vorquartal: +12,9). Ein überdurchschnittlich hoher Personalbedarf besteht bei Vorleistungsgüterherstellern, im Verkehrsgewerbe, bei Finanzdienstleistern, im Bereich Medien und IT sowie in der Gesundheitswirtschaft. Von einer Zunahme ihres Exportgeschäfts geht jedes dritte (34,1 Prozent) der befragten Außenhandelsunternehmen aus, nur jedes zehnte (10 Prozent) rechnet in den nächsten zwölf Monaten mit geringeren Ausfuhren.
© Handelskammer Hamburg.
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