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INNOVATIONSCAMPUS

Feierliche Grundsteinlegung für den Neubau am Adolphsplatz

Hamburg, 6. Oktober 2011 – Die Zweite Bürgermeisterin Dr. Dorothee Stapelfeldt und Handelskammer-Präses Fritz Horst Melsheimer haben den Grundstein für den Handelskammer InnovationsCampus gelegt. Der sechsstöckige Neubau, der nach den Plänen der Johann von Mansberg Architekten entsteht, soll als Bildungs- und Konferenzzentrum von der Handelskammer, der HSBA Hamburg School of Business Administration und dem Handelskammer Bildungs-Service (HKBiS) genutzt werden. Auf einer Geschossfläche von 3.000 Quadratmetern finden sich Seminarräume, ein großer Saal mit Empore, Büros, ein Cafébereich und eine Dachterrasse. In den Grundstein eingemauert wurde ein Kupferbehälter, der neben den üblichen Dokumenten wie einer aktuellen Tageszeitung und einer Handvoll Münzen auch die Protokolle der Sitzungen enthält, in denen das Plenum der Handelskammer über das Projekt beraten und beschlossen hat.

Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt überbrachte die Wünsche des Hamburger Senats und lobte die inhaltliche Ausrichtung des InnovationsCampus: "Eine gute und fundierte Bildung und Ausbildung ist die Basis für qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von morgen. Unsere Gesellschaft benötigt kreative und technologiebegeisterte junge Menschen, die ständig auf der Suche nach Neuem sind und sich mit dem bisher Erreichten nicht zufrieden geben. Insofern legen wir heute nicht nur den Grundstein für einen tollen neuen Campus, sondern auch für die Ausbildung künftiger Fachkräfte, die einmal dazu beitragen sollen, die Hamburgische Wirtschaft zu stärken. Der Neubau ist nicht nur architektonisch, sondern auch unter ökologischen Gesichtspunkten zukunftsweisend und passt gut zur Europäischen Umwelthauptstadt Hamburg. Ich bin mir sicher, dass der InnovationsCampusWirtschaft und Wissenschaft noch enger zusammenführen wird und beide Seiten davon profitieren werden."

Handelskammer-Präses Fritz Horst Melsheimer dankte insbesondere der Hamburger Sparkasse und der Deutschen Bank, die als direkte  Nachbarn ihre Zustimmung zu dem ungewöhnlichen Bau über dem Ende des Tunnels der U3 Richtung Rödingsmarkt gegeben hatten. Vor etwa zehn Jahren hatten die Handelskammer und die beiden Finanzinstitute gemeinsam die Idee, den Adolphsplatz zu verschönern und einen Wettbewerb auszuschreiben. "Einer der Beiträge enthielt als wichtiges Gestaltungselement zur Betonung und Abgrenzung des Platzes den Vorschlag, hier an dieser Stelle ein Gebäude zu errichten", so Melsheimer. "Unser Erweiterungsbau soll im Frühjahr 2013 fertig sein, aber erst wenn der gesamte Adolphsplatz als Teil des BIDs Nikolai-Quartier neu gestaltet worden ist, ist das Projekt, das wir heute mit der Grundsteinlegung beginnen, wirklich abgeschlossen." Er hoffe, dass das Antragsverfahren für das BID noch in diesem Jahr abgeschlossen und mit den ersten Maßnahmen zwischen Hopfenmarkt, Trostbrücke und dem Alten Wall begonnen werden könne.

Weitere Informationen zum Neubau finden Sie hier: http://www.hk24.de