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PRESSE

Plädoyer für eine an den Interessen der Wirtschaft ausgerichtete Einwanderungspolitik

Handelskammer kritisiert bei den "Hamburg Welcome Days" Regulierungen des Arbeitsmarkts

Hamburg, 21. Oktober 2011 – Die Handelskammer vermisst eine an den Interessen der deutschen Wirtschaft ausgerichtete Einwanderungspolitik, mit der dringend benötigte Spezialisten wie Ingenieure, hoch qualifizierte Facharbeiter oder künftig auch Pflegekräfte für die Hamburger Wirtschaft gewonnen werden könnten. Das Werben um Talente sei inzwischen kein lokaler oder nationaler, sondern ein globaler Wettbewerb, sagte Dr. Jens Peter Breitengroß, Vizepräses der Handelskammer, bei der Konferenz "Internationality of Metropolitan Life and Economics" im Rahmen der "Hamburg Welcome Days" in der Handelskammer. Immer noch gebe es zahlreiche staatliche Regulierungen, die einem offenen Arbeitsmarkt für fehlende Fachkräfte aus dem Ausland entgegenstünden. Andere Länder wie Kanada, die funktionierende Systeme aufgebaut hätten, um neue qualifizierte Arbeitskräfte anzuziehen und Einwanderer schnell zu integrieren, seien Deutschland weit voraus.    

Handelskammer-Vzepräses Breitengroß lobte die "Willkommens-Kultur" in der Hansestadt und nannte das "Hamburg Welcome Center" im Gebäude der Handelskammer ein "Best-Practice-Beispiel" für andere Städte. Er forderte in Anwesenheit von Wirtschaftssenator Frank Horch den Hamburger Senat auf, das Welcome Center weiterhin mit den nötigen personellen und finanziellen Ressourcen auszustatten.