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LANGE NACHT DER INDUSTRIE
Vierte Hamburger LANGE NACHT DER INDUSTRIE begeistert Teilnehmer und Unternehmen
1.360 Hamburgerinnen und Hamburger nahmen an der Veranstaltung teil und lernten an diesem Abend je zwei Industriebetriebe von einer ganz neuen Seite kennen.
Dabei wurde mit Vorurteilen zum Beruf des Müllers aufgeräumt, die Hamburger Stromversorgung vorgestellt und sogar ein Mordfall gelöst.
Hamburg, 10. November 2011 – Mehr oder weniger spielerisch aber immer spannend und informativ – so verlief die LANGE NACHT DER INDUSTRIE für die Besucher der 27 Industriebetriebe, die in Hamburg und Umland am 10. November die Tore für insgesamt 1.360 Besucher öffneten.
„Die Industrie ist elementarer Bestandteil der Hamburger Wirtschaft. Sie ist – auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten – ein verlässlicher Arbeitgeber, steht für den Einsatz moderner Technologien und trägt mit hohen Investitionen und einer überdurchschnittlichen Ausbildungsleistung zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Hamburg bei“, so Dr. Bernd Egert, Staatsrat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, in seinem Grußwort auf dem Spielbudenplatz.
Lutz Bandusch, Sprecher der Geschäftsführung der ArcelorMittal Hamburg GmbH, kennt die Situation in den Unternehmen gut: “In vielen Betrieben wird die LANGE NACHT DER INDUSTRIE durch die Belegschaften weitgehend eigenständig organisiert. Das zeigt, wie wichtig den Mitarbeitern diese Veranstaltung ist. Industrieunternehmen sind heute moderne, umweltbewusste und soziale Arbeitgeber und es ist den Firmen und den Mitarbeitern wichtig, ihr Engagement für Gesellschaft, Sport und Sponsoring in Hamburg zu zeigen.“
Fast 2.000 Menschen wollten teilnehmen. Immerhin 1.360 von ihnen konnten einen Platz in einem der 28 Busse ergattern. Auch die Anzahl der teilnehmenden Unternehmen steigt, und für viele Betriebe ist die LANGE NACHT DER INDUSTRIE bereits ein fester Termin für die kommenden Jahre. Vattenfall war in diesem Jahr erstmals mit drei Betriebsteilen vertreten. ArcelorMittal, Eurogate und KHS sind von Anfang an dabei.
Die LANGE NACHT DER INDUSTRIE wurde auch in diesem Jahr von der Handelskammer Hamburg und dem IVH – Industrieverband Hamburg e.V. gemeinsam initiiert und erstmalig auch von NORDMETALL mitgetragen.
Zu den Industriefirmen, die zum ersten Mal dabei sind, zählen neben anderen auch Aurora Mühle, eppendorf, Trimet, ADM, Dinse und Wiska.
Hinter allen Unternehmen verbergen sich ebenso spannende wie häufig unbekannte Geschäfts- und Berufsfelder. Geboten werden Fachausbildungen wie Industrie-, Konstruktions- oder Zerspanungsmechaniker, CNC-Dreher oder Mechatroniker über Fachkraft für Lebensmitteltechnik oder Fachinformatiker bis hin zu kaufmännischen Berufen wie dem des Industriekaufmanns.
Ein ungeklärter Mord
Ein ungeklärter Mord beschäftigte die Gäste im Hause eppendorf. Das Unternehmen mit Sitz in Hummelsbütte ist spezialisiert auf Laborgeräte, die auch in der Forensik zum Einsatz kommen. Anhand einer am Tatort gefundenen Zigarettenkippe konnten die Gäste dann mit Hilfe von eppendorf-Geräten selbst ermitteln, welcher der Mitarbeiter der Täter des abscheulichen Verbrechens war. Im Anschluss an die ebenso kurzweilige wie spannende Demonstration standen den Gästen Personalreferenten aus allen angebotenen Fachbereichen für Fragen zur Verfügung.
Die Müller von heute
Besucher von Aurora Mühle hingegen konnten die erste vorweihnachtliche Plätzchenstimmung genießen und lernten dabei echte Müller kennen. Die heißen heute „Verfahrenstechnologen in der Mühlen und Futtermittelwirtschaft“ und freuten sich sichtlich den Anwesenden zu demonstrieren, dass der „Müller“ ein anspruchsvoller und hochtechnisierter Beruf ist, der mit den alten Klischees von romantischen Mühlenrädern nichts mehr zu tun hat. Ein Trost für die Besucher: Auch die Tradition des Plätzchenbackens unterliegt einem stetigen aber wohlschmeckenden Wandel. Wer’s nicht glaubt, schaut mal bei den Aurora-Plätzchenmischungen im Supermarkt vorbei.
Die Veranstaltung endete gegen 23 Uhr mit zufriedenen Unternehmen und begeisterten Teilnehmern, die viele neue Erkenntnisse und Inspirationen für ihre berufliche Zukunft mitnehmen konnten.
Über die LANGE NACHT DER INDUSTRIE
Die LANGE NACHT DER INDUSTRIE ist ein bundesweit einzigartiges Veranstaltungskonzept, in dessen Rahmen Unternehmen potenziellen Mitarbeitern, Schülern, Studierenden und anderen Interessierten einen Blick hinter ihre Werkstore gewähren. Ziel ist es, die Industriebetriebe und die Menschen in einer Region in Kontakt zu bringen. In spannenden Führungen erhalten die Besucher Einblicke in Arbeitsprozesse, sie können Fragen stellen und sich ein persönliches Bild vom Betrieb als möglicher zukünftiger Arbeitgeber machen.
Die erste Veranstaltung dieser Reihe fand erstmalig 2008 in Hamburg statt. Seither konnten 9 weitere Regionen gewonnen werden. Für die Zukunft sind 20 Veranstaltungen mit je 50 Unternehmen pro Jahr im gesamten Bundesgebiet geplant. Veranstaltungsagentur ist prima events. Weitere Infos
unter www.lange-nacht-der-industrie.de.
Pressekontakte
Handelskammer Hamburg, Dr. Jörn Arfs, Leiter Stabsbereich Kommunikation, T: 36138-301, Fax: 36138-460, E-Mail: joern.arfs@hk24.de, www.hk24.de
Nordmetall, Peter Haas, Pressesprecher, T: 6378-4231, E-Mail: haas@nordmetall.de, www.nordmetall.de
IVH Industrieverband Hamburg, Marc März, Stellv. Geschäftsführer, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, T: 6378-4150, Fax: 6378-4199, E-Mail: Marc_Maerz@bdi-hamburg.de, www.bdi-hamburg.de
prima events gmbh, Jürgen Henke, T: 350043-10, Fax: 350043-29, E-Mail: j.henke@prima-events.de, www.prima-events.de








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