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HAMBURG 2030 - NACHHALTIGE INFRASTRUKTUR SCHAFFEN

Planung und Finanzierung von Bundesverkehrswegen bedarf Neuordnung

Vizepräses Behrendt fordert Konzentration auf Kapazitätsengpässe

Hamburg, 23. Januar 2012 – Die Handelskammer hat Bund und Länder mit Blick auf das Jahr 2030 aufgefordert, sich mit größerer Priorität auf die Beseitigung von Engpässen auf den Hauptverkehrskorridoren zu konzentrieren. „Die Planung und Finanzierung von Bundesverkehrswegen nach der sogenannten „Länderquote“ – also nach dem Gießkannenprinzip – ist kein Zukunftsmodell mehr. Ortsumgehungen füllen derzeit die einschlägigen Infrastrukturprogramme des Bundes, sie sind aber nicht geeignet, die großen verkehrlichen Herausforderungen in unserem Land zu lösen“, sagte Michael Behrendt, Vizepräses der Handelskammer Hamburg, im Rahmen der Diskussionsveranstaltung „Hamburg 2030 – Nachhaltige Infrastruktur schaffen“ am 23. Januar in der Handelskammer.

Die nationale Bedeutung des größten deutschen Seehafens müsse sich bei Planung, Finanzierung und Umsetzung von Infrastrukturprojekten in einer entsprechenden Prioritätensetzung widerspiegeln, so Behrendt. Dies erfordere Kraft und Mut der Länder und des Bundes sowie einen überparteilichen Konsens. Vizepräses Behrendt wörtlich: „Am Ende geht es um ein Verkehrsnetz, das den Bedürfnissen des Wirtschaftsstandortes, den Bedürfnissen der Gesellschaft und unserer Verantwortung für die Umwelt entspricht.“

Die in der Handelskammer Hamburg ehrenamtlich engagierten Unternehmer hatten im Jahr 2011 mit dem Projekt „Hamburg 2030“ ein ehrgeiziges Zukunftsbild für Hamburg entwickelt. Dabei wurden fünf Themenfelder identifiziert, die für die Zukunft Hamburgs eine Schlüsselfunktion haben. Eines dieser Themenfelder lautet „Nachhaltige Infrastruktur schaffen“. Weitere Informationen zum Projekt „Hamburg 2030“ finden Sie unter
www.hk24.de/hamburg2030.