Georg Philipp Telemanns letztes Werk - und eine Welturaufführung von E. Lampson
Georg Philipp Telemann (1681-1767) komponierte 1765 die feierlich-humorige „Symphonie zur Serenate auf die erste hundertjährige Jubelfeyer der Hamburgischen Löblichen Handlungs-Deputation“. Das Werk wurde beim Jubiläum der Commerzdeputation am 19. Januar 1765 öffentlich aufgeführt und geriet danach in Vergessenheit. (200 Jahre später, 1965, scheiterte eine Wiederaufführung daran, dass keine Noten aufzutreiben waren. Erst Jahre später tauchte in der Lenin-Bibliothek in Moskau ein Klavierauszug auf. Im Auftrag der Handelskammer instrumentierte Wilhelm Brückner-Rüggeberg, Leiter der Hamburger Philharmoniker, diesen Auszug im Geiste Telemanns. Die Philharmoniker spielten das Stück 1969 unter seiner Leitung auf Schallplatte ein.)*
Anlässlich ihres 345. Geburtstags präsentierte unsere Handelskammer die „Symphonie zur Serenate“ wieder in einer öffentlichen Aufführung. Die Hamburger Symphoniker spielten gemeinsam mit Mitgliedern des Kammerorchesters unserer Handelskammer.
Außerdem hat unsere Handelskammer Prof. Elmar Lampson, Präsident der Hochschule für Musik und Theater, gebeten, eine zeitgenössische Antwort auf Telemann zu komponieren. Als zweites Werk stand daher am 19. Januar 2010 die Uraufführung des „Concerto für Kammerorchester – Hommage à Telemann“ auf dem Programm.
Hier zu hören:
Telemann „Symphonie zur Serenate auf die erste hundertjährige Jubelfeyer der Hamburgischen Löblichen Handlungs-Deputation“
Lampson „Concerto für Kammerorchester – Hommage à Telemann“

© Handelskammer Hamburg.


