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ÜBER UNS

Die Geschichte unserer Handelskammer

1517

Der "gemene kopman", ein Zusammenschluss seehandeltreibender Hamburger Kaufleute, wählt einen Vorstand von sechs Älterleuten

1558

Gründung der Hamburger Börse

1665

Die "alhie zu Hamburg zur See handelnden Kaufleute", in der Folge als "ein ehrbarer Kaufmann" bezeichnet, wählen eine Vertretung von sieben Deputierten, die " Commerz-Deputation". Jeder Commerz-Deputierte wurde in seinem letzten Amtsjahr "Präses" des Kollegiums.

1668

Das erste Hamburger Konvoischiff geht unter Kapitän Dreyer auf Jungfernfahrt.

1710

Die Commerz-Deputierten erhalten Sitz und Stimme in der "erbgesessenen Bürgerschaft".

1735

Gründung der Commerzbibliothek, der ältesten Wirtschaftsbibliothek der Welt.

1737

Der Rat überläßt der Deputation das Obergeschoß der Waage neben der alten Börse, das von da an Commerzium wurde.

1814

Während der "Franzosenzeit" wird die Commerz-Deputation in eine Handelskammer nach französischem Vorbild umgewandelt, die nach Abzug der Franzosen im Jahre 1814 jedoch wieder von der Commerz-Deputation abgelöst wird.

1841

Die neue Börse am Adolphsplatz, der mittlere Teil der heutigen Börse, wird ihrer Bestimmung übergeben und zugleich Sitz der Commerz-Deputation.

1867

"Der von der Kaufmannschaft in bisheriger Weise erwählte Vorstand und Ausschuss derselben" bekommt den von der Commerz-Deputation vorgeschlagenen Namen "Handelskammer".

1880

Das "Gesetz betreffend die Handelskammer und die Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns" wird verabschiedet. Die Zahl der Mitglieder der Handelskammer wird von sieben auf vierundzwanzig erhöht.

1907

Der Handelskammer wird das Recht zuerkannt, auch die Industrie zu vertreten.

1919

Ein neues Handelskammergesetz tritt in Kraft. Der Kammer wird das Recht zuerkannt, von allen in ein hamburgisches Handelsregister eingetragenen Firmen jährlich einen Beitrag zu erheben.

1933

Rücktritt des Plenums und seine Neukonstituierung auf Grund des "Gesetzes betr. vorläufige Neubildung der Handelskammer". Das Wahlrecht der Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns tritt "bis auf weiteres" außer Kraft.

1935

"Wirtschaftskammer Nordmark" für Hamburg, Lübeck, Schleswig-Holstein, Mecklenburg und Teile Nord-Hannovers. Geschäftsstelle ist die Industrie- und Handelskammer Hamburg

1943

Mit dem Groß-Hamburg-Gesetz wird die Hamburger Kammer für das gesamte hamburgische Gebiet zuständig. Errichtung der "Gauwirtschaftskammer Hamburg". Bei den schweren Luftangriffen auf Hamburg werden auch große Teile des Börsengebäudes zerstört; die Commerzbibliothek verliert über 90 Prozent ihres Bestandes.

1945

Rückbenennung in "Handelskammer Hamburg".

1950

Eröffnung der Vertretung der Handelskammer Hamburg in Bonn.

1954

Der Senat erlässt die "Vorläufige Satzung für die Handelskammer Hamburg".

1956

Durch Bundes- und Landesgesetz erhalten die Kammern wieder einheitlich den Status einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft.

1959

Eröffnung der Vertretung der Handelskammer Hamburg in Brüssel.

1962

Die Flutkatastrophe überschwemmt auch die Magazinräume der Commerzbibliothek.

1975

Gründung der Wirtschaftsakademie Hamburg unter Federführung der Handelskammer.

1988

Unternehmenssymposium "Zukunftsstandort Küste" mit mehr als 1.500 Unternehmern aus dem gesamten Bundesgebiet.

1992

Eröffnung der Vertretung der Handelskammer Hamburg in Berlin.

1993

Eröffnung der Vertretung der Handelskammer Hamburg in St. Petersburg.

1994

Eröffnung der Vertretung der Handelskammer Hamburg in Kaliningrad

1996

Einrichtung des „Hochschulforums der Wirtschaft”

1997

Durchführung des ersten „Hansischen Industrie- und Handelstages”. Gründung der „Initiative Metropolregion Hamburg” auf Initiative der Handelskammer.

1999

Ausgliederung der „Handelskammer-Bildungs-Service GmbH” und der „Handelskammer-Service GmbH”

2000

Gründung der „Kammer-Union Elbe-Oder” auf Initiative der Handelskammer. Eröffnung der Handelskammer-Galerie „Kunst in der Handelskammer”.

2001

Gründung der IHK-Nord, eine Vereinigung der 13 norddeutschen Küsten-IHKs, auf Initiative der Handelskammer.

Gründung der Stiftung Hamburg Maritim auf Initiative der Handelskammer

2002

Eröffnung der Vertretung der Handelskammer Hamburg in Shanghai

2003

Gründung der „Stiftung Leistungssport” auf Initiative der Handelskammer.

2004

Gründung der privaten Wirtschafts-Hochschule „Hamburg School of Business Administration” (HSBA)

Veranstalter der ersten internationalen Konferenz „Hamburg Summit- China meets Europe”

2005

Gründung des Hamburgischen Weltwirtschafts-Instituts (HWWI), bei dem Handelskammer und Universität Hamburg jeweils zu 50% beteiligt ist.

Zwei Figurengruppen des Bildhauers Waldemar Otto werden auf das Hauptportal gehoben. „Diana und Hammonia” kehren auf die verwaisten Plätze zweier historischer Skulpturen zurück, die im Zweiten Weltkrieg beschädigt wurden.

Die Handelskammer veranstaltet zum ersten mal die „Hamburger Morgensprache” – eine neue Traditionsveranstaltung, die sich auf die Anfänge der Hanse bezieht.

2006Eröffnung der Vertretung der Handelskammer Hamburg in Dubai
2007Kooperation Handelskammer Hamburg und Industrie- und Handelskammer zu Lübeck
Eröffnung des "Haus im Haus" im Effektensaal
2008Gründung der "Stiftung Hanseatisches Wirtschaftsarchiv"

Mehr zur Geschichte der Handelskammer Hamburg erfahren Sie aus dem Buch "325 Jahre Handelskammer Hamburg". Dieses Buch ist für Sie im Service-Center der Handelskammer Hamburg oder über den Shop erhältlich.
Außerdem finden Sie weitere Literatur unter Geschichte HK Hamburg Literaturliste

DOKUMENT-NR. 4950

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