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Neuroökonomische Forschung für die Marke
Erkenntnisse aus der Hirnforschung für die Markenführung zu nutzen ist ein noch sehr junges Objekt der Marketingforschung. Die Gesellschaft zur Erforschung des Markenwesens hat in Zusammenarbeit mit der Universität Münster ein Forum zum Thema Neuroökonomie veranstaltet, dessen Beiträge in diesem Sammelband zusammengefasst worden sind. Mit vielen Schaubildern innerhalb der Texte, verständlichen Schilderungen und Anwendungsbeispielen ist dieser Sammelband auch für Laien verständlich, die sich mit den neuesten Erkenntnissen in Sachen Marke informieren wollen. Aber auch Produktmanager, Unternehmensberater sowie Professoren und Studenten finden praktische Hinweise und Ergebnisse unterschiedlicher Methoden in der Anwendung für die Marke. Ein Beispiel ist die Kenntnis der Strukturen im Gehirn, die auf den Emotions- und Werteraum des Menschen hinweisen. Dieser beeinflusst unter anderem das Entscheidungsverhalten beim Kauf eines Markenartikels. Hauptziel ist es, ein verbessertes Verständnis für das Verhalten von Konsumenten zu erlangen. Aber auch der ethische Aspekt wird beleuchtet: Ist die freie individuelle Wahlentscheidung des Konsumenten noch vorhanden oder eine Illusion?
Wie Marken wirken. Hrsg. v. Manfred Bruhn u. R. Köhler. München: Vahlen, 2010. 335 S. ISBN 978-3-8006-3723-2.
Unter der Signatur 2010/629 ist das Buch einsehbar oder zu entleihen.
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