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COMMERZBIBLIOTHEK

Buchbesprechung: Die Goodwill-Gesellschaft


Quelle: Murmann-Verlag
Die unsichtbare Welt der Stifter, Spender und Mäzene


Bei mehr als 17.000 Stiftungen, die allein in Deutschland existieren erscheint es verwunderlich, dass nur wenig über die großzügigen Stifter, Spender und Mäzene veröffentlicht wird. Ganz nach dem Motto „Über Geld redet man nicht, Geld hat man” verhalten sich die meisten Spender. Das bedeutet aber auch, dass selten bekannt ist, wofür sich die Stiftungen einsetzen und über wie viel Geld der Non-Profit-Bereich verfügt. Robert Jacobi weist in seinem Buch „Die Goodwill-Gesellschaft” auf Probleme und Zusammenhänge im Stiftungswesen hin. Außerdem unterhält er sich mit Spendern wie beispielsweise den Hamburger Reeder Peter Krämer, für den nur eine internationale Stiftung in Frage kam. Die auf seine Anregung ins Leben gerufene Kampagne „Schulen für Afrika” will dazu beitragen, dass jedes Kind dort eine gute Grundbildung erhält. Seit der Gründung 2004 wurden 700 Schulen in Afrika neu gebaut oder rekonstruiert. Unterstützt wird er von dem südafrikanischen Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela, der der Meinung ist: „Bildung ist der Schlüssel zur Rettung des afrikanischen Kontinents.”

Ebenso wie Krämer wollen andere Stifter wie Oetker, Quandt, Gates, Buffett oder Otto der Gesellschaft etwas zurückgeben. Sie wollen etwas bewegen – auf einem Gebiet, das ihnen am Herzen liegt. Sie möchten der Gesellschaft und auch der Nachwelt etwas vermachen, das bleibenden Wert besitzt.

Dieses Buch wirft eine Blick hinter die Kulissen, wofür die Stiftungen ihr Geld ausgeben.

Jacobi, Robert: ¬Die¬ Goodwill-Gesellschaft : Die unsichtbare Welt der Stifter, Spender und Mäzene / R. Jacobi. - Hamburg : Murmann, 2009. - 252 S. ISBN 978-3-86774-060-9

Bei Interesse ist das Buch in der Commerzbibliothek unter der Signatur 2010/001 einsehbar oder zu entleihen

DOKUMENT-NR. 58106

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