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RÜCKKEHR DER PIRATERIE
Zeitschriftenvorstellung: Deutsche Seeschifffahrt
Rückkehr der Piraten
Das International Maritime Bureau verzeichnet seit einiger Zeit einen dramatischen Anstieg an Schiffsüberfällen. Waren es vor vier Jahren noch 239 Übergriffe, sind es heute inzwischen 445, das ist eine Zunahme von rund 50 Prozent. Im vergangenen Jahr sind fast 12 000 Seeleute gekidnappt worden, derzeit werden noch 800 vermisst.
Reeder, Ministerien und Politiker aller Nationen sind sich einig: Es besteht akuter Handlungsbedarf.
Alle Beteiligten sind offen für Lösungen, um einen gemeinsamen Weg zum Schutz von Handels- und Kreuzfahrtschiffen zu finden. Ein erster Schritt ist die Anti-Piraterie-Mission "Atalanta" der Europäischen Union mit dem Ziel, Piraten am Horn von Afrika und im Seegebiet bis zu 500 Seemeilen vor der Küste Somalias abzuschrecken und somit die Seeräuberei einzudämmen.
Der Verband Deutscher Reeder berichtet zu diesem Thema in seiner Zeitschrift "Deutsche Seeschifffahrt" regelmäßig über aktuelle Entwicklungen. Zudem informiert das Heft in Form von News, Meldungen, Kommentaren, Reportagen und Berichten über branchenrelevante Themen wie zum Beispiel den Nord-Ostsee-Kanal. Zum wirtschafts- und sozialpolitischen Interesse des Verbandes und seiner Mitglieder gehören auch Artikel über unterschiedliche Reedereien und Häfen.
Die Zeitschrift ist seit 1949 unter der Signatur Z/567 4° im Bestand der Commerzbibliothek und kann im Lesesaal genutzt werden.







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