
Rund 120 junge Menschen studieren derzeit am International Center for Graduate Studies (ICGS), dem Graduiertenzentrum der Universität Hamburg. 35 von ihnen haben im Oktober eine doppelte Herausforderung angenommen: Sie erwerben im einjährigen „Dual Degree Program International Business and Economics (MIBE) China-Focus“ sowohl den wirtschaftswissenschaftlichen „Master“ der Universität Hamburg als auch den „Master of Business Administration“ der Fudan Universität in Shanghai. Die Studierenden im MIBE-Programm haben alle bereits ein erstes Studium abgeschlossen.
Das interdisziplinäre Lehrangebot wird von renommierten deutschen und internationalen Wissenschaftlern sowie erfahrenen Praktikern durchgeführt. Die Studenten erwerben so besondere Kompetenzen für chinesisch-deutsche und asiatisch-europäische Wirtschaftskontakte sowie interkulturelle Kenntnisse und Fertigkeiten.
Für diese Studierenden haben das ICGS und die Universitätsgesellschaft Hamburg das Patenschaftsprogramm „Friendship Society“ ins Leben gerufen, das von der Handelskammer unterstützt wird. Nachdem es bei Privatpersonen bereits sehr gut angelaufen ist, sind jetzt die Unternehmen gefragt.
„Das MIBE-Programm liefert mir die Grundlagen, um an der Schnittstelle zwischen chinesischer und deutscher Wirtschaft zu arbeiten“, sagt Studentin Yi Wen Xia.
Eine Unterstützung kann unterschiedlich ausfallen:
Unternehmen können auch die Patenschaft für einen MIBE-Studenten übernehmen und von seinen Kompetenzen profitieren, etwa bei der Erschließung neuer Märkte. Als künftige Führungskräfte können die MIBE-Teilnehmer auch Kreativität und neue Produktideen einbringen. Mit ihrer hier erworbenen „Hamburg-mindedness“ werden sie außerdem zu idealen Auslandsbotschaftern.
Passend hierzu wird ein neues Zuwanderungsgesetz ab 1. Januar 2005 unter anderem den Zugang ausländischer Studierender deutscher Hochschulen zum hiesigen Arbeitsmarkt erleichtern. Einer gemeinsamen Zukunft von Unternehmen und ausländischem Studierenden sollte dann auch rechtlich nichts mehr im Wege stehen.
ICGS
Dr. Nina Smidt, Telefon 4 28 38 7 418
www.icgs.de
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