
Ole von Beust hat den absolut richtigen Weg bewiesen. Nun sollten seine zuständigen
Leute in der Politik und Verwaltung zügig Flächen ausweisen. Leider gibt es für
dieses Vorhaben keine Beauftragten wie Jürgen Bruns-Berentelg oder Hartmut Wegener
bekannt für ihre erfolgreiche Umsetzung des Projekts der Elbphilharmonie auf dem
Kaispeicher , die diesem Sprung Taten folgen lassen. Nicht ‚schnacken sondern anpacken
sollte die Devise heißen, um jungen Familien bezahlbare Perspektiven im Herzen unserer
Stadt zu schaffen.
Manfred Vogler (64), Inhaber der Valvo Immobilien Manfred Vogler e.K.
Der kreative Sprung über die Elbe ist seit langem gelungen. Im Süden wachsen
High Technology und Bildung. Die Weltstadt Hamburg hat diese Vision als einmalige zentrale
innerstädtische Wachstumschance verstanden, auch wenn es Zeit kostet, dieses im Herzen
Vieler aufzunehmen und als ‚mein zu umschließen. In jedem Fall sind die Internationale
Bauausstellung 2013 und hoffentlich Olympia 2016 Wachstumsmotoren genug. Kommt das
Zusammenspiel attraktiver Public Private Partnership-Vorhaben hinzu, kann der Senat
breite Akzeptanz und Geschwindigkeit erwarten.
Wolfgang Brüggemann (52), Geschäftsführender Gesellschafter der Brüggemann
GmbH Consultancy & Development
Wenn der Senat Menschen für den ‚neuen Süden Hamburgs mit der ‚Neuen Mitte
Wilhelmsburg begeistern möchte, müssen heute schon konkrete Zeichen im Sinne von
Taten gesetzt werden. Darauf warten nicht nur die 6000 Menschen, die dort einmal wohnen sollen,
darauf warten die Bürger einer wachsenden Stadt! Oder wartet der Senat erst einmal auf
die erfolgreiche Akzeptanz eines abgeschlossenen HafenCity-Projekts, bevor er den nächsten
Schritt von der Vision zur Realisation wagen möchte?
Michael Keller (60),Geschäftsführer der W. Johannes Wentzel Dr. Nfl.
Consulting GmbH
Es sind einige Projekte erfolgreich gestartet worden, wie Studentenwohnungen auf der Veddel
oder die BallinStadt, aber dies reicht nicht aus für eine nachhaltige Wachstumspolitik
auf der Entwicklungsachse Hafencity-Wilhelmsburg-Harburger Binnenhafen. Es fehlt immer noch
eine klare Linie und ein deutliches Bekenntnis sowohl für neue Gewerbeflächen, wie
z.B. ein innovativer Logistikpark längs der A1, als auch für neue Wohnquartiere, wie
in Höveldorf oder auf der Harburger Schlossinsel. Diskussionen wie um die Niedernfelder
Brücken oder die südlichen Hafenbahntrassen lassen zudem Irritationen aufkommen, die
der Senat durch ein Machtwort beenden sollte.
Andreas Schildhauer (53), Geschäftsführender Gesellschafter der Albers-Hansen GmbH
Der ‚Sprung über die Elbe ist für mich ein Dreisprung auch über die
Süderelbe bis in den Harburger Binnenhafen. Insbesondere die Impulse der HafenCity
und der Revitalisierung des Gebietes rund um die Schlossinsel ergeben im Kontext mit der
Internationalen Bauausstellung 2013 und der Internationalen Gartenschau 2013 ein
erfolgsversprechendes Entwicklungskonzept. Die Konzepte der letzten Jahre einschließlich
des Leitprojekts Sprung über die Elbe lassen hoffen, dass Herbert Weichmanns Versprechen
von 1969 Die Zukunft Hamburgs liegt im Süden nunmehr eingelöst wird.
Jochen Winand (55), Vorstand der Wachstumsinitiative Süderelbe AG
Im Zuge der Internationalen Bauausstellung und der Internationalen Gartenschau (IGS) im
Jahr 2013 wird die bisherige kontinuierliche Stadtteilentwicklung stimuliert. Auf der Veddel
und in Wilhelmsburg ist ‚Wohnen für Studenten realisiert. Das Auswanderungsmuseum wird
gebaut. Ein Wettbewerb für die IGS hat eine Vielzahl von Ideen für das
landschaftsbezogene Wohnen und den Ausbau der Erholungs- und Freizeitflächen ergeben.
So wird Hamburgs Süden seine hohe Lebensqualität noch steigern.
Willi Hoppenstedt (56), Vorstand der SAGA GWG