
Haushalt beschlossen
Haushalt und Aktivitätenplanung stehen traditionell im Zentrum der Novembersitzung
des Plenums. Vizepräses Martin Willich erörterte den Nachtragswirtschaftsplan
2007 und den Wirtschaftsplan 2008, Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Hans-Jörg
Schmidt-Trenz blickte zurück auf die Aktivitäten der Handelskammer
im Jahr 2007 und gab einen Ausblick auf die zentralen Projekte der einzelnen
Geschäftsbereiche im Jahr 2008.
Hans-Jürgen Lueder, Geschäftsführer der Gossler, Gobert & Wolters Gruppe, erläuterte
das Prinzip des integrierten Versicherungs- und Risikomanagements und verdeutlichte
in seinem Vortrag, wie sehr sich die Anforderungen an die Versicherungsmakler
gewandelt haben. Die Analyse aller Risiken legt das Fundament
für ein nachhaltiges Versicherungsmanagement, so Lueder.
Paul Raab, Leiter der Auftragsberatungsstelle der Handelskammer, stellte deren Leistungen
vor und erläuterte die Problematik der Einbeziehung vergabefremder
Aspekte bei der Vergabe öffentlicher Aufträge.
Ausschuss für Kulturförderung
Sabine Schlüter, Leiterin der Künstlersozialkasse,
stellte das System der sozialen Absicherung für selbstständige Künstler und
Publizisten in Deutschland vor. Sie ging dabei insbesondere auf das im
Juni novellierte Künstlersozialversicherungsgesetz ein und erläuterte dessen
Auswirkung auf Unternehmen. Gesa Engelschall, geschäftsführendes Vorstandsmitglied
der Hamburgischen Kulturstiftung, berichtete über ihre Arbeit
als Mittlerin zwischen Kultur und Wirtschaft. Außerdem präsentierte sie neue
Projekte, mit denen die Hamburgische Kulturstiftung insbesondere junge
Menschen ansprechen und als Spender gewinnen will.
Ausschuss für Stadt- und Regionalentwicklung
Zentrales Thema des Ausschusses war die Frage, wie Stadtentwicklung und Klimaschutzpolitik zusammenwirken.
Die Staatsrätin der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Herlind Gundelach, stellte in
ihrem Vortrag die Leitlinien des neuen Klimaschutzkonzeptes des Hamburger Senats vor,
das eine Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes in Hamburg bis 2012 um
zwei Millionen Tonnen vorsieht. Der Ausschuss diskutierte die hierfür vorgesehenen
Instrumente. Während die Absicht, Anreize für energieeffizientes
Bauen zu setzen, allgemein auf Zustimmung stieß, wurden geplante Restriktionen beispielsweise in Bebauungsplänen
kritisch gesehen. In einem zweiten Vortrag zeigte Heinrich Klingenberg, Geschäftsführer
von hysolutions, die Perspektiven der Wasser- und Brennstoffzellentechnologie
auf.
Arbeitskreis Gesundheitswirtschaft
Im Mittelpunkt der Sitzung stand der vom Bundesministerium
für Bildung und Forschung ausgeschriebene Spitzencluster-Wettbewerb.
Nach dem Motto Stärken stärken! werden bundesweit 15 Cluster mit
insgesamt 600 Millionen Euro gefördert. Kathrin Adlkofer, die als Geschäftsführerin
der Clusteragentur Norgenta die Hamburger Bewerbung im Bereich
Life Science koordiniert, gab einen umfassenden Einblick in den aktuellen
Auswahlprozess. Außerdem berichtete der Unternehmensberater Heinz Lohmann
über den Gesundheitswirtschaftskongress, den er im September zum dritten
Mal in Hamburg ausgerichtet hatte.
In der Rubrik „Handelskammer-Themen des Monats“ informieren wir Sie über die aktuellen Themen, die in den Gremien der demokratischen Selbstverwaltung der Hamburger Wirtschaft diskutiert werden. Hier engagieren sich ehrenamtlich rund 680 Unternehmer. (Weitere Informationen zum Ehrenamt unserer Handelskammer: www.hk24.de, Dokumenten-Nr. 12509) Außerdem finden Sie hier aktuelle Infos aus unseren auswärtigen Vertretungen und über Initiativen des DIHK, an denen unsere Handelskammer maßgeblich beteiligt ist.
Plenum
Das Plenum ist das höchste beschlussfassende Gremium unserer Handelskammer.
Auf seinen monatlichen Sitzungen bestimmt es die Leitlinien unserer Arbeit.
Ihm gehören derzeit 64 gewählte bzw. kooptierte Vertreter von
Mitgliedsunternehmen aus allen Branchen der gewerblichen Wirtschaft an.
Arbeitskreise und Ausschüsse
Die derzeit 30 Arbeitskreise und Ausschüsse unterstützen das Plenum,
sie befassen sich mit speziellen Fach- und Branchenthemen und erarbeiten Analysen
und Beschlussvorlagen.