
Wir finden es großartig, unsere Zertifikate hängen im Schaufenster und an der Tür, sagt Brigitte Kasper, Ausbilderin der Secondella GmbH, einem Geschäft für Secondhand-Designermode in der Hamburger Innenstadt. Die Ausbildungszertifikate mit der Aufschrift Dieses Unternehmen sichert Qualität durch duale Ausbildung kommen in der Hamburger Wirtschaft gut an. Seit 2001 werden sie jährlich an alle aktiv ausbildenden Mitgliedsbetriebe geschickt.
Aufgrund der positiven Resonanz ihrer Mitgliedsbetriebe hat die Handelskammer das Zertifikat für 2009 nun überarbeitet. Das Design wird grundsätzlich beibehalten, es wird jedoch nur noch die aktuelle Jahreszahl gedruckt, der Versand verschiebt sich daher in den Januar 2009. Das aktuelle Ausbildungszertifikat 2007/2008 behält seine Gültigkeit noch bis zum Jahresende. Als zusätzlicher Service wird im Laufe des Jahres 2009 dann bei der Rücksendung neu eingetragener Berufsausbildungsverträge automatisch ein Exemplar des Zertifikats mitverschickt. Mit dem Qualitätssiegel ist für die einzelnen Betriebe mehr als nur Anerkennung verbunden, denn es sichert auch handfeste Vorteile im Wettbewerb um die besten Lehrstellenbewerber. Das Zertifikat dient uns nicht nur als Marketinginstrument, sondern es lockt auch die jugendlichen Bewerber an, sagt Wiebke Wolkenhauer, Referentin der Personalentwicklung der Ludwig Görtz GmbH. Sogar in Bewerbungsgesprächen um einen Ausbildungsplatz beziehen sich die Bewerber auf das Ausbildungszertifikat der Handelskammer, das in unseren Filialen aushängt.
Keine Frage, das Zertifikat zeigt Wirkung auf den Ausbildungsmarkt. Denn die Qualitätskriterien, die ihm zugrunde liegen, sind für die Auszubildenden attraktiv und zugleich verlässlich: Ein Ausbildungsbetrieb muss über alle Eirichtungen verfügen, die für die Berufsausbildung benötigt werden. Ob die Voraussetzungen erfüllt sind, stellen die Berater der Handelskammer in einem persönlichen Gespräch in den Unternehmen fest.
Mit dem Handelskammer-Zertifikat wird die Einhaltung dieser Qualitätsmerkmale öffentlichkeitswirksam dokumentiert. Dies hilft zukünftigen Bewerbern, die richtige Ausbildungsstelle zu finden, und ermöglicht es Unternehmen, über gelebte Qualität in der Ausbildung ihren Fachkräftenachwuchs für die Zukunft zu sichern. So kann die Erfolgsstory des Ausbildungszertifikats also auch zur persönlichen Erfolgsstory jedes einzelnen Betriebes werden. Brigitte Kasper jedenfalls freut sich schon heute auf das neue Zertifikat im nächsten Jahr.