Handelskammer Hamburg 2008

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HSBA

Auf dem Weg nach oben

Die HSBA Hamburg School of Business Administration schreibt Erfolgsgeschichte: Die private Hochschule hat die ersten Absolventen in die Berufswelt verabschiedet, drei zusätzliche Studiengänge im Programm und neue namhafte Unternehmen als Partner gewonnen.

An Hamburgs jüngster Hochschule weht ein frischer Wind. Im Oktober startet die Hamburg School of Business Administration in ihre nächste Runde und bietet gleich drei neue Studiengänge an. Zu den bisherigen Bachelor-Studiengängen „Business Administration“, „Logistics Management“ und „Media Management“ kommt „Shipping and Ship Finance“ hinzu. Das Master-Programm wird um die Studiengänge „Business Administration and Honourable Leadership“ und „Global Management and Governance“ erweitert.

Unterstützung bekommt die HSBA in ihrer Arbeit von über 150 namhaften Hamburger Unternehmen. Dazu zählen unter anderem Beiersdorf, Montblanc, Hapag Lloyd, Scholz & Friends und Lufthansa Technik. Für den neuen Studiengang „Shipping and Ship Finance“ engagieren sich zum Beispiel die Reederei Nord und der Germanische Lloyd. Die Unternehmen haben eine wichtige Aufgabe: Sie wählen die Studierenden aus. Außerdem übernehmen die Firmen den Großteil der Studiengebühren für die Bachelor-Studiengänge. Deswegen müssen die Studenten nur einen geringen Eigenanteil leisten und bekommen zusätzlich noch eine Ausbildungsvergütung, die je nach Unternehmen variiert.

Wer an der HSBA studieren möchte, muss gute Noten in Mathematik und Deutsch nachweisen können. Vorausgesetzt werden auch gute Englischkenntnisse. Neben den formalen Voraussetzungen gibt es außerdem persönliche Eigenschaften, die ein künftiger Studierender mitbringen muss. Dazu zählen in erster Linie Leistungsbereitschaft und Eigeninitiative. Nur wer darüber hinaus belastbar, ausdauernd und aufgeschlossen für Teamarbeit und Kritik ist, wird das anspruchsvolle Studium meistern können. Aktuell sind es rund 400 Studierende, die sich dieser Herausforderung stellen.

Im vergangenen Jahr hat die HSBA die 70 ersten Absolventen in das Berufsleben verabschiedet. Denn die HSBA ist die jüngste Hochschule der Hansestadt: Hamburger Unternehmen gründeten die HSBA im Jahr 2004. Unter Federführung der Handelskammer Hamburg wird die Hochschule von einer gemeinnützigen GmbH getragen. Die Handelskammer stellt auch den Präsidenten der HSBA: Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz. Das Hochschulkuratorium ist mit Vertretern der Handelskammer und beteiligter Unternehmen besetzt. Vorsitzender ist Frank Horch, Präses der Handelskammer. Das Kuratorium greift aktuelle Trends aus der Wirtschaft auf und stellt sicher, dass diese im Ausbildungsplan der HSBA umgesetzt werden. Im Hochschulrat sind neben Hochschulleitung und -lehrer auch die Studierenden vertreten. Die laufenden Geschäfte und die Organisation des Lehrbetriebs führen Geschäftsführer Dr. Uve Samuels und Kanzler Ernst Kunz.

Drei Jahre nach Gründung der Hochschule ist die Stiftung der HSBA ins Leben gerufen worden. Ihr Ziel ist es, passende Rahmenbedingungen für die Forschungsvorhaben der Professoren zu schaffen. Das Kapital der Stiftung beträgt heute eine Million Euro. Damit werden für die Professoren notwendige Freiräume geschaffen, um sich ihren Forschungsvorhaben widmen zu können. Die HSBA und die Stiftung haben Kriterien entwickelt, mit denen sie bewerten können, ob Forschungsprojekte Unterstützung benötigen. In diesem Jahr fördert die Stiftung vier Projekte.

Die HSBA unterstützt aber nicht nur die Forschung, sie setzt auch auf internationale Verbindungen. Derzeit bestehen bereits Kooperationskontakte mit der HAAGA Helia University Helsinki, der Andrássy University Budapest, der Dubai University und der State University St. Petersburg. Mittels dieser Kontakte sollen Austauschprogramme für Studenten und Professoren organisiert werden.

Noch bevor die HSBA 2004 ihre Arbeit aufnahm, hat sie vom Senat die staatliche Anerkennung erhalten. Zusätzlich sind alle laufenden Studiengänge von der Foundation for International Business Administration Accreditation (FIBAA), dem Qualitätssiegel für wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge, akkreditiert. Qualität wurde der HSBA auch von Seiten des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) bescheinigt. Innerhalb von nur drei Jahren ist es der HSBA gelungen, sich unter den führenden privaten dualen Hochschulen in Deutschland zu platzieren. Bei den Bewertungskriterien „Verknüpfung Theorie – Praxis“, „Betreuung“ und „Studiensituation insgesamt“ hat die HSBA einen Spitzenplatz belegt.

Petra Schreiber
redaktion@hamburger-wirtschaft.de
Telefon 36 13 8 305

Informationen

Die HSBA bietet drei neue Studiengänge an:

  • Shipping and Ship Finance
    Das duale, englischsprachige und dreijährige Studium zum Bachelor of Arts vermittelt spezifische betriebswirtschaftliche und Management-Kenntnisse im Schifffahrtsbereich sowie auf dem Feld der Schiffsfinanzierung. Zu den Fächern gehören unter anderem Internationales Recht, Seerecht, Corporate Management, Marketing, Statistik und Projektmanagement.
  • Business Administration and Honourable Leadership
    Der MBA-Studiengang beruht auf dem Leitmotiv des „Ehrbaren Kaufmanns“ und ist ein allgemeiner betriebswirtschaftlicher Studiengang, in dem primär Akademiker ohne wirtschaftswissenschaftliches Studium Know-how erwerben können. Pro Jahr sollen nicht mehr als 24 Studenten zugelassen werden. Die Studierenden können innerhalb von 21 Monaten berufsbegleitend den Abschluss „Master of Business Administration“ erwerben.
  • Global Management and Governance
  • Für Absolventen eines ersten betriebswirtschaftlichen Studiums bietet die HSBA diesen Studiengang an. Er führt in 30 Monaten berufsbegleitend zum Master of Arts. Fragen des internationalen Managements, Governance und Wirtschaftsethik stehen im Mittelpunkt des Programms.

Weitere Infos zu den neuen Studiengängen unter: www.hsba.de

Absolventen

Christopher Gosau
„Nach der HSBA habe ich mich an der Technischen Universität Dresden für den Studiengang Internationale Beziehungen eingeschrieben. Das Studium in Hamburg hat mir Selbstvertrauen gegeben und die Fähigkeit, mich extrem schnell einzuarbeiten und in kurzer Zeit das Wesentliche von Sachverhalten zu erfassen, zusammenzutragen und anderen überzeugend zu präsentieren.“

Svenja Völkel
„Inzwischen arbeite ich bei der Hamburger Sparkasse als Marketingspezialistin im Bereich Forschung und Entwicklung. Außerdem plane ich Kampagnen im Bereich Jugendmarkt. Bei der HSBA habe ich viel gelernt, was ich heute im Berufsalltag brauche: strukturiertes und organisiertes Arbeiten, selbstbewusstes Präsentieren und ein hohes betriebswirtschaftliches Verständnis.“

Klaus Persie
„Die HSBA-Zeit hat mir die notwendigen Qualifikationen für mein Berufsleben mitgegeben. Bei Bewerbungen ist das duale Studium an der HSBA eindeutig ein Schlüssel zu interessanten und weltweiten Positionen. Denn inzwischen lebe ich in New York und arbeite bei der Stinnes Corporation. Dort unterstütze ich die Auditoren und den Präsidenten des Unternehmens.“

Wolfram Walther
„Durch den ständigen Wechsel von Theorie und Praxis lernt man im Laufe des Studiums, sich schnell in neue Themengebiete einzuarbeiten und auf neue Situationen einzustellen. Diese Fähigkeiten brauche ich als Controller bei der Euler Hermes Kreditversicherungs-AG. Dort organisiere und erstelle ich unter anderem Vorschau- und Planungsrechnungen oder berichte an den Aufsichtsrat und den Vorstand.“

Nicole Gardeike
„Die Kombination von Studium und Ausbildung ermöglichte mir eine fundierte Basis für den Start ins Arbeitsleben. Die Verbindung von betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und dem operativen Geschäft der Containerschifffahrt erwies sich als spannend, und ich bin froh, heute bei der Konzernkommunikation der Hapag Lloyd AG das Wissen beider Gebiete anwenden zu können.“

Phillip Drexler
„An der HSBA hatte ich die Möglichkeit, neben den Grundzügen eines BWL-Studiums interessante Leute zu treffen, spannende Einblicke in verschiedene Unternehmen der Hamburger Wirtschaft zu bekommen und eine hervorragende Ausbildung bei der Reemtsma Cigarettenfabrik zu genießen. Aktuell bin ich als Assistant Key Account Manager bei der PepsiCo Deutschland GmbH angestellt.“

Sascha Breuß
„Das Studium zeichnet sich für mich neben den fachlichen Kompetenzen vor allem durch die Soft Skills und Methodenkompetenzen aus, die uns die Dozenten vermittelt haben. Sei es bei Vertragsverhandlungen, Gesprächen mit Lieferanten oder bei internen Meetings, die HSBA hat mich hervorragend auf alle Anforderungen meines Jobs als Manager Strategic Purchasing bei der Lufthansa Technik AG vorbereitet.“

Lasse Eisgruber
„Ich habe besonders geschätzt, dass sich die Seminare eng an der Praxis orientierten. Ein weiterer Pluspunkt: der rege Erfahrungsaustausch mit Studierenden aus allen Bereichen der Hamburger Wirtschaft. An der HSBA habe ich den Grundstein für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben gelegt. Heute arbeite ich bei der Lufthansa Technik AG und bin unter anderem für die Entwicklung von Einkaufsstrategien verantwortlich.“

hamburger wirtschaft, Ausgabe August 2008