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Bewerbungsbogen für den KulturMerkur (Dokument-Nr.: 101014)
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Broschüre zur Preisverleihung 2012
(PDF, 3.479 KB) (Dokument-Nr.: 104839)
Externe Links
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Hamburgische Kulturstiftung (Link: http://www.kulturstiftung-hh.de)
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Mit dem „KulturMerkur“ zeichnen unsere Handelskammer und die Hamburgische Kulturstiftung seit 1999 Unternehmen aus, die in besonderer und nachahmenswerter Weise Kultur fördern. Mit diesem Ehrenpreis machen wir das kulturelle Engagement der Hamburger Wirtschaft öffentlich und zeigen Wege der partnerschaftlichen Zusammenarbeit von Wirtschaft und Kultur auf. Zwei Unternehmen, ein „großes“ und ein „kleines“ werden jedes Jahr ausgezeichnet. Im letzten Jahr waren das der Zeitverlag Gerd Bucerius und der hit-Technopark.
Bewerben Sie sich bis 12. Juli 2013 um den "KulturMerkur 2013" und nutzen Sie dafür unser elektronisches Bewerbungsformular.
Vergabekriterien
Die Handelskammer Hamburg und die Hamburgische Kulturstiftung vergeben den KulturMerkur seit 1999 gemeinsam an kulturell engagierte Hamburger Unternehmen. Jedes Jahr befindet eine unabhängige Jury über die auszuzeichnenden Unternehmen. Das kulturelle Engagement der Unternehmen soll dabei insbesondere den folgenden Kriterien entsprechen. Die Juryentscheidung ist jedoch unabhängig und nicht anfechtbar.
Innovativer Ansatz
Das kulturelle Engagement eines Unternehmens kann auf zweierlei Arten innovativ sein: Erstens durch ein Engagement für zeitgenössische Kunst und Kultur und zweitens durch eine neuartige Form der Förderung. Ausgezeichnet werden z.B. die Förderung experimenteller Theaterprojekte, Konzerte moderner Musik oder Ausstellungen moderner Kunst. Der KulturMerkur soll mutige Förderentscheidungen belohnen, bei denen das fördernde Unternehmen nicht auf Gefälligkeit und Publikumseffekt, sondern auf Modernität und hohen künstlerischen Anspruch setzt.
Eine neue Förderart kann zum Beispiel durch intelligente Sachspenden erfolgen. So können Unternehmen mit Sachspenden nach ihren Möglichkeiten (Kommunikationsagenturen pflegen Internetauftritt, Hotels übernehmen "Zimmer-Sponsoring" für Künstler) einen innovativen und unternehmensnahen Ansatz pflegen.
Kontinuität des Engagements
Der KulturMerkur zeichnet Unternehmen aus, die Kultursponsoring kontinuierlich und über mehrere Jahre betreiben. Beispiele hierfür sind regelmäßig stattfindende Kulturprojekte oder Veranstaltungen oder längerfristige Partnerschaften mit Institutionen oder einzelnen Künstlern. Einzelne oder einmalige Förderungen sind zwar auch lobenswert, doch schöpfen sie die Möglichkeiten des Sponsorings als Partnerschaft nicht vollständig aus.
Verankerung in der Unternehmenskultur
Will sich ein Unternehmen einen "kulturellen touch" geben oder zielt das Engagement auf weitergehende gegenseitige Nutzeffekte? Wenn Kunst und Kultur nicht nur im Marketing eine große Rolle spielen, sondern fest in das unternehmerische Leitbild integriert sind, ist das ein auszeichnungswürdiger Ansatz im Sinne des KulturMerkur. Eigene kulturelle Veranstaltungsreihen, Sonderveranstaltungen, Kooperationen, Förderpreise oder ein Leitbild können hierfür Indikatoren sein.
Mitarbeitereinbindung
Die Wurzeln eines kulturellen Engagements sind umso stärker, je intensiver die Mitarbeiter des Unternehmens einbezogen werden. Vernissagen, Lesungen, Theaterstücke, Konzerte oder Ausstellungen exklusiv oder auch für die Mitarbeiter machen Kulturförderung auch nach innen lohnend. In einigen Unternehmen wird Mitarbeitern die Möglichkeit geboten, sich selbst kulturell zu betätigen. Entsprechend ihren Qualifikationen und Neigungen arbeiten sie an kulturellen Projekten aktiv mit. Mit derartigen Aktivitäten tragen Unternehmen einerseits zur aktiven und sinnvollen Freizeitgestaltung bei, andererseits signalisieren sie die Bereitschaft, mehr als das Übliche für ihre Mitarbeiter zu tun. Mitarbeiter profitieren vom kulturellen Engagement des Unternehmens, indem sie Ausstellungen oder Konzerte besuchen oder mit den Künstlern ins Gespräch kommen. Letztlich wird ihr kulturelles Bewusstsein durch die verschiedenen Veranstaltungen geweckt und geschärft.
Konzeptionelle Darlegung
Positiv im Sinne der konzeptionellen Darlegung ist für die Jury, wenn Kultur als ein Bereich eines langfristig angelegten Kommunikationskonzeptes gesehen wird, das nach innen und nach außen wirkt. In den Konzepten sollen die Ziele der Kulturförderung festgelegt werden. Nur mit einem glaubwürdigen Konzept für die Kulturförderung wird ein Unternehmen ein berechenbarer Partner für kulturelle Einrichtungen. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Kultur und Wirtschaft wird umso besser, je stärker das Konzept.
Große/kleine Unternehmen
Alle Kriterien sind gleichermaßen für große und kleine Unternehmen anwendbar. "Groß" und "klein" sind im Sinne des KulturMerkur relative Begriffe. Es gibt keine klare Definition anhand harter Kriterien. Umsatz, Bilanzsumme und Mitarbeiterzahl geben jedoch Anhaltspunkte für die Kategorisierung. Fest steht, dass in jedem Jahr ein Preisträger größer ist als der andere.
Bisherige Preisträger
1999: British American Tobacco (Industrie) GmbH /
Feldtmann Röhrengroßhandel GmbH & Co KG
2000: ExxonMobil Central Europe Holding GmbH / Arthur Hinrichs GmbH
2001: MontBlanc International GmbH / Hamburger Feuerkasse Versicherungs AG
2002: Beiersdorf AG / Carlsen Verlag GmbH
2003: Vereins- und Westbank AG / Hotel Wedina
2004: Hamburgische Electricitäts-Werke AG / Levantehaus Hamburg
2005: Hapag-Lloyd AG / ondesign
2006: Gruner + Jahr AG & Co KG / Monika Rahardt Pelze
2007: Otto Wulff Bauunternehmung GmbH & Co. KG / Pianohaus Trübger
2008: Norddeutsche Affinerie AG / Groothuis, Lohfert, Consorten
2009: Hamburger Sparkasse AG / Unternehmensgruppe Deiters & Florin
2010: J.J. Darboven GmbH & Co. KG / ProQuartier Hamburg
Gesellschaft für Sozialmanagement und Projekte mbH
2011: Berenberg Bank / Parkresidenz Rahlstedt
2012: Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG / hit-Technopark GmbH & Co. KG
Zusammensetzung der Jury
Die Jury für den Kulturmerkur setzt sich aus geborenen und gekorenen Mitgliedern zusammen.
Geborene Mitglieder sind: Der Präses der Kulturbehörde, zugleich Stiftungsratsvorsitzender der Hamburgischen Kulturstiftung, der Präses der Handelskammer, der Präsident der Handwerkskammer sowie die Preisträger des vorangegangenen Jahres.
Gekorene Mitglieder sind zwei Vertreter von kulturschaffenden Institutionen, die in jedem Jahr neu hinzugewählt werden. Bisher waren als gekorene Mitglieder in der Jury:
1999: Res Bosshart, Kampnagel
Isabella Vértes-Schütter, Ernst Deutsch Theater
2000: Ulrich Waller, Hamburger Kammerspiele
Prof. Armin Sandig, Freie Akademie der Künste
2001: Prof. Gernot Krankenhagen, Museum der Arbeit
Dr. Ursula Keller, Literaturhaus Hamburg
2002: Louwrens Langevoort, Hamburgische Staatsoper
Thomas Kraupe, Hamburger Planetarium
2003: Gordana Vnuk, Kampnagel
Prof. Dr. Wilhelm Hornbostel, Museum für Kunst und Gewerbe
2004: Prof. Dr. Gisela Jaacks, Museum für Hamburgische Geschichte
Prof. John Neumeier, Ballettzentrum Hamburg
2005: Eva Hubert, FilmFörderung Hamburg
Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss, Helms-Museum
2006: Prof. Dr. Lisa Kosok, Museum der Arbeit
Prof. Dr. Hubertus Gaßner, Hamburger Kunsthalle
2007: Friedrich Schirmer, Deutsches Schauspielhaus in Hamburg
Dr. Robert Fleck, Deichtorhallen Hamburg 2008: Prof. Ulrich Khuon, Thalia Theater Hamburg
Prof. Dr. Gereon Röckrath, Laeiszhalle
2009: Daniel Kühnel, Hamburger Symphoniker
Axel Schneider, Hamburger Kammerspiele, Harburger und Altonaer Theater
2010: Joachim Lux, Thalia-Theater
Prof. Dr. Sabine Schulze, Museum für Kunst und Gewerbe
2011: Amelie Deuflhard, Kampnagel
Dr. Dirk Luckow, Deichtorhallen Hamburg
2012: Sabina Dhein, Theaterakademie Hamburg
Dr. Rainer Moritz, Literaturhaus Hamburg
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