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STANDORTPOLITIK
Kunst in der Handelskammer - Geschichte der Reihe und Chronik der Ausstellungen
Hamburgs erste öffentliche Gemäldegalerie befand sich in den Börsenarkaden unserer Handelskammer. Sie wurde 1850 auf Initiative des Kunstvereins eröffnet, und umfasste zunächst 40 Werke, bei denen es sich überwiegend um Schenkungen der Hamburger Kaufmannschaft handelte. Bereits wenige Jahre später war die Zahl der Ausstellungsstücke derart angewachsen, dass die Räumlichkeiten in der Börse nicht mehr ausreichten. Deshalb regte der Kunstverein 1856 an, „ein geräumigeres Local” zu erwerben – die Initialzündung für den Bau der Kunsthalle. Für deren Bau spendeten Bürger und Kaufleute seinerzeit deutlich mehr als für den Bau der neuen Börse, die heute noch Sitz der Handelskammer Hamburg ist. Die Kunstwerke aus der Börse zogen in den Neubau um und bildeten den Grundstock des dortigen Museums.
Die Reihe "Kunst in der Handelskammer" startete am 17. Juli 2000 mit der Ausstellung "50 Jahre Freie Akademie der Künste". Die Handelskammer Hamburg veranstaltet in Kooperation mit der Elsbeth Weichmann Gesellschaft seither regelmäßig Ausstellungen. Der Schwerpunkt liegt derzeit auf etablierten Künstlern aus Hamburg und Norddeutschland, zudem knüpft die Handelskammer mit Ausstellungen an aktuelle Projekte des Hauses oder Themen- und Länderschwerpunkte an. Zu den Ausstellungen wird in der Regel ein Katalog angeboten, zudem legt die Elsbeth Weichmann Gesellschaft häufig ein ausgewähltes Werk als Sonderedition in limitierter Auflage zum Vorzugspreis auf.
Wenn Sie regelmäßig über unsere Ausstellungen informiert werden möchten, lassen Sie uns bitte Ihre Adresse (Postanschrift) zukommen. Zuletzt waren in unserer Handelskammer zu sehen:
2. Februar bis 14. März 2012
Gerettet! Kunst und Technik des Restaurierens am Beispiel Arthur Illies
Die Hamburger Reatauratorin Geertje Foth gab Einblicke in ihre Arbeit. Am Bespiel des Früherks von Arthur Illies, einem Maler der Lichtwark-Zeit, zeigte sie beispielhaft, wie schwer beschädigte Gemälde ihre ursprüngliche Schönheit wiedererhalten.
21. Oktober bis 2. Dezember 2011
Horst Janssen: Zwischenbilanz
Mit dem Thema Tod hat sich Horst Janssen in der Zeit um seinen 50. Geburtstag ausführlich beschäftigt. Der Zeichnungszyklus "Zwischenbilanz" und andere thematisch verwandte Blätter aus Hamburger Privatsammlungen waren in der Handelskammer zu sehen.
18. August bis 7. Oktober 2011
Carl Otto Czeschka: Ein Wiener Künstler und die Hamburger Wirtschaft
Der Jugendstilkünstler C.O. Czeschka schuf für die Hamburger Wirtschaft zahlreiche Produktverpackungen und Geschäftspapiere. Sein berühmtester Entwurf ist der Titel der Wochenzeitung "Die Zeit". Im Zentrum der Ausstellung standen Czeschkas Schmuckfensterentwürfe für das Gebäude der Handwerkskammer.
26. Mai bis 29. Juli 2011
Tee und Zen sind eins - Die japanische Teezeremonie
Die japanische Teezeremonie ist als Schulungsweg für das Bewusstsein bis heute lebendig. Die Ausstellung zeigte Teeschalen und andere Objekte für die Teezeremonie aus der Sammlung des Museums für Kunst und Gewerbe. Aus Anlass des Jubiläums 150 Jahre Freundschaft Deutschland-Japan.
1. April bis 13. Mai 2011
Michael Zibold: Passagen. Fotografien aus 19 Hafenstädten
Der Hamburger Fotograf Michael Zibold erkundet als Flaneur die Hafenstädte dieser Welt. Von Häfen erzählen seine Schwarz-Weiß-Bilder jedoch nur am Rande. Im Mittelpunkt stehen vielmehr Szenarien und oft übersehene Details des Alltags, den Zibold in Poesie verwandelt.
3. Dezember 2010 bis 28. Januar 2011
Karin Székessy: Bell' ami - Beobachtungen von Hunden und Menschen
Seit mehr als vier Jahrzehnten beobachtet die Fotografin Karin Székessy Hunde und Menschen. So entstanden Bilder voller Lebendigkeit und Heiterkeit, in denen die Hunde vor allem eine Gabe unter Beweis stellen: Gelassenheit gegenüber allem, was die Welt um sie herum aufregt.
14. Juli bis 3. September 2010
Oskar Kokoschka: Druckgraphik für Hamburg
Für Verlage und künstlerische Vereinigungen in Hamburg fertigte Oskar Kokoschka gut 100 druckgraphische Blätter - mehr als für jede andere Stadt. Die Ausstellung präsentierte erstmals alle Blätter, die den Künstler mit der Hansestadt verbinden.
11. Mai bis 2. Juli 2010
Yvonne v. Schweinitz - Gesichter Afghanistans. Erfahrung einer alten Welt
Im Jahr 1953 bereiste die Fotografin Yvonne v. Schweinitz den Vielvölkerstaat Afghanistan. Drei Monate lang erkundete sie die kulturellen Zentren des Landes, wagte sich aber auch in unwegsame Wüsten- und Bergregionen, wo sie die traditionelle Lebensweise der Nomaden studierte. Ergänzt wurden ihre Fotografien in der Ausstellung um kunsthandwerkliche Objekte aus der Region.
11. März bis 30. April 2010
Günter Kunert: Augenspielereien
Der Lyriker und Essayist Günter Kunert hat auch ein umfangreiches bildnerisches Werk geschaffen. In seinen Radierungen, Bronzen, Zeichnungen und Hinterglasmalereien spiegelt sich eine von Skepsis und Melancholie getragene, mit kritischer Urteilskraft erfasste Wahrnehmung der Welt.
27. November 2009 bis 15. Januar 2010
Ulrich Mack: Aktion und Kontemplation. Fünf Jahrzehnte Fotografie.
Den 75. Geburtstag des renommierten Fotografen nahm die Handelskammer zum Anlass, eine umfangreiche Retrospektive zu zeigen: Dokumentationen von weltbewegenden Ereignissen und stille Landschaften, Bildnisse berühmter Künstler und unbekannter Menschen, Stillleben und Pflanzen.
10. September bis 6. November 2009
Friedel Anderson: Die Elbe
Von 2006 bis 2009 verwirklichte Friedel Anderson ein einmaliges Projekt: Eine Folge von mehr als 150 Gemälden, in denen er den Verlauf der Elbe von der Quelle bis zur Mündung malte und die anliegenden Landschaften und Städte abbildete. Schwerpunkte legte er auf die beiden Elbmetropolen Dresden und Hamburg.
23. Juli bis 28. August 2009
Utopie und Urbanität - Die Wechselbeziehung von Architektur, Literatur und Philosophie
Architektur umfasste zu keiner Zeit nur das, was tatsächlich gebaut wurde. Genauso wichtig waren stets die Gedankenspiele der vom Druck der Realität befreiten literarischen Utopien - von Platons Atlantislegende bis zu Italo Calvinos Unsichtbaren Städten. In Kooperation mit der TU München zeigte die Handelskammer architektonische Rekonstruktionen imaginärer Städte aus literarischen und philosophischen Schriften.
27. Mai bis 10. Juli 2009
Albert Schindehütte - Gesammelte Werke
Zum 70. Geburtstag des Zeichners, Grafikers und Holzschneiders Albert Schindehütte zeigte die Handelskammer Arbeiten aus über 50 Jahren, die allesamt Hamburger Privatsammlungen entstammten. Ergänzt wurde die Ausstellung durch Fotografien von Michael Zapf, der die Interieurs der Sammler mit Schindehüttes "Gesammelten Werken" dokumentierte.
13. März bis 8. Mai 2009
Manfred Sihle-Wissel - Bewegung und Beharrung
Zum 75. Geburtstag des Bildhauers standen seine abstrakten Figurationen im Mittelpunkt der Ausstellung. In ihnen verbindet sich die zeichenhafte Darstellung der menschlichen Gestalt mit Assoziationen an Architektur und Landschaft. Ergänzend gezeigte Zeichnungen, Aquarelle und Collagen verdeutlichten diese Bezüge.
11. November 2008 bis 9. Januar 2009
Carolin Beyer - Paare und andere Individualisten in Hamburg
In 28 großformatigen Bildnissen portraitierte die Hamburger Malerin Carolin Beyer bekannte und unbekannte Einwohner der Hansestadt. Ihr ging es dabei um die objektive Charakteristik mit den Mitteln der Malerei und um die Antwort auf die ewige Menschheitsfrage: Wer bin ich? Ergänzt wurden die gemalten Bilder durch Fotografien von Michael Zapf, der die Entstehung der Arbeiten im Atelier der Künstlerin dokumentierte.
15. Juli bis 31. August 2008
NaNO3 - Salpeterminen in Chile
Chile ist reich an Salpeter, das bis Anfang des 20. Jahrhunderts als Düngemittel und Grundstoff für die Produktion von Schießpulver begehrt war. Minen in der Atacamawüste deckten große Teile des weltweiten Bedarfs, bis die Erfindung des Kunstdüngers die Salpeterindustrie in die Krise führte. Der Fotograf Ferdinand Tesch besuchte die heute verlassenen Salitreras und hielt Momente ihres langsamen Verfalls mit der Kamera fest.
21. Mai bis 27. Juni 2008
Karl Hartung - Die Hamburger Jahre
In der Hamburger Kunstszene der zwanziger und dreißiger Jahre erhielt Karl Hartung entscheidende Anregungen für sein Werk, mit dem er nach dem zweiten Weltkrieg von Berlin aus dazu beitrug, dass die deutsche Kunst nach der Verfolgung durch die Nationalsozialisten ihre internationale Bedeutung wiedererlangte. Zur Erinnerung an den 100. Geburtstag des Bildhauers Karl Hartung zeigte die Handelskammer ausgewählte frühe Skulpturen und Zeichnungen.
31. März bis 9. Mai 2008
Klaus Fußmann - Lob der Vergänglichkeit
Zu seinem 70. Geburtstag ehrte die Handelskammer den Maler mit einer umfassenden Retrospektive. Die Werke stammten aus drei Hamburger Privatsammlungen und stellten die wichtigsten Themen des Künstlers vor: Verlassene Zimmer - Nature Morte - vor Spiegeln - Erde, Himmel, Meer im Jahresfluss - Blühen und Verblühen - Reisestationen.
30. November 2007 bis 22. Februar 2008
Bernd Meiners: Die Nacht
Der Hamburger Fotograf Bernd Meiners hat Metropolen wie New York, Bombay oder Peking bei Nacht durchstreift und mit der Infrarotkamera fotografiert. Auf diese Weise sind düstere, grobkörnige Stillleben entstanden, die dem Betrachter in den Worten des Künstlers „die Poesie des langen Augenblicks” vermitteln.
23. März bis 1. November 2007
Hamburger Köpfe aus Kunst und Kultur
In den 80er Jahren begann die Elsbeth Weichmann Gesellschaft mit einer Sammlung von Hamburger Köpfen aus Kunst und Kultur. Sie erinnern an Künstler aller Sparten, Geisteswissenschaftler, Kulturpolitiker, Mäzene und Persönlichkeiten der Medien, die unserer Stadt durch Leben und Wirken verbunden sind oder waren.
1. Juni bis 4. Juli 2007
Der Mensch im Fokus - Die Arbeit des Roten Kreuzes in Sankt Petersburg
Fotografien von Michael Zapf
Sankt Petersburg ist weltberühmt für seine Paläste und Kunstschätze, doch Michael Zapf zeigte zum Jubiläum der Städtepartnerschaft eine andere Seite der Metropole. Er begleitete die Mitarbeiter und Helfer des Roten Kreuzes, die sich schon seit Jahren um bedürftige Menschen kümmern - Straßenkinder, alte und behinderte Menschen, die ansonsten keine Lobby haben.
24. Januar bis 30 März 2007
Der Fotograf ist da! Ostpreußen vor 100 Jahren
Fotografen des Provinzialdenkmalamtes Königsberg strömten ab 1893 aus, um die Bau- und Kunstdenkmäler des Landes wissenschaftlich zu dokumentieren. Menschen dienten auf diesen Bildern lediglich als "Staffage", manche gerieten auch zufällig ins Bild. Das Institut für Kunst der Polnischen Akademie der Wissenschaften hat den Fokus auf diese Menschen gerichtet. Durch Bearbeitung der historischen Fotografien entstanden Zeugnisse einer Kultur, die wir zumeist nur noch aus Erzählungen kennen.
19. September bis 31. Oktober 2006
Architekturexport Hamburg - Shanghai
"hamburg architects" in China
In exklusiver Lage am Meer und doch nicht weiter als 60 km vom Zentrum Shanghais entfernt entsteht eine neue Stadt: Lingang, Wohnort für 800.000 Menschen, Tor zum Containerhafen Yangshan. Mit dem "Hamburg-Quartier" verwirklichen Meinhard von Gerkan und die „hamburg architects”, sechs seiner Schüler, dort ein Stück Hamburg in China.
Eine Ausstellung im Rahmen des Hamburger Architektursommers 2006.
10. Mai bis 23. Juni 2006
ChinaDiary - Fotografien von Carl Bürger 1938 bis 1948
Der Hamburger Kaufmann Carl Bürger war in den 30er und 40er Jahren als Exporteur im chinesischen Tianjin tätig. Mit seiner Kamera dokumentierte er in dieser Zeit das Alltags- und Arbeitsleben in den Städten und auf dem Land. Die Aufnahmen zeigen ihn, den Repräsentanten der Hamburger Firma Fuhrmeister & Co., als europäischen Beobachter, aber auch als bekennenden China-Liebhaber. Neben 120 Schwarz-Weiß-Fotografien aus dem nördlichen und westlichen Teil des Landes umfasste die Dokumentation Carl Bürgers persönliche Notizen, Geschichten und Anekdoten.
4. bis 18. November 2005
Die Anfänge der Kunsthalle - Gemälde aus der Börsengalerie
Hamburgs erste öffentliche Gemäldegalerie wurde 1850 in den Börsenarkaden eröffnet. Erst als die Zahl der Ausstellungsstücke derart angewachsen war, dass der Platz nicht mehr ausreichte, beschloss man, die Hamburger Kunsthalle am Glockengießerwall zu bauen. Die Kunstwerke aus der Börse bildeten den Grundstock des dortigen Museums. 15 ausgewählte Bilder, die aus der Galerie in den Börsenarkaden stammen und heute im Bestand der Kunsthalle zu finden sind, kehrten für kurze Zeit an ihren ursprünglichen Ausstellungsort zurück.
29. September bis 18. November 2005
Romualdas Požerskis: Gardens of Memory
Der litauische Photograph Romualdas Požerskis erhielt den Herder-Preis 2004 der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. Es sind persönliche Momente der Begegnung, die Požerskis– internationale Anerkennung begründet haben. In seinen Bildern wird sichtbar, wie tief er sich den Menschen und ihrer Lebenssituation verbunden fühlt. Auf besondere Weise drückt sich in ihnen der Charakter Litauens und seiner Bewohner aus.
6. Juli bis 16. September 2005
Das alte Japan – Photographien von NAMIKAWA Banri
Die großformatige Bilder des japanischen Meisterphotographen Namikawa Banri schicken den Betrachter auf eine Reise in die Vergangenheit. Unberührt erhaltenen Pagoden und Tempel, Gärten und Steinsetzungen, Burgen und Schlösser, buddhistische Andachtsbilder und rituelle Feste stehen im Zentrum der Betrachtung und laden ein, die Anfänge und das Mysterium der japanischen Geschichte zu ergründen.
3. bis 30. Juni 2005
Kaliningrad ‑ Gesichter einer Stadt. Photographien von Igor Sarembo
Igor Sarembo, Photograph und Reporter der russischen Nachrichtenagentur FOTO ITAR TASS, lebt seit vielen Jahren in Kaliningrad. Er ist ein genauer Beobachter, der immer wieder die Menschen in den Mittelpunkt seiner Arbeiten stellt. Anlässlich des 750jährigen Bestehens seiner Heimatstadt zeigten wir eine Auswahl von rund 70 Photographien, die in und um Kaliningrad entstanden.
16. September bis 26. November 2004
Annette Bätjer – „Szenenwechsel”
Annette Bätjer stellte neuere Gemälde, Radierungen und Zeichnungen aus. Sie zeigt eine Welt, die zu unserem Alltag zu gehören scheint und dennoch der Unwirklichkeit des Traumes nahe kommt. Zugleich spiegeln ihre Bilder das aus der Phantasie gewonnene Selbstverständnis der Malerin.
4. März bis 8. April 2004
„Was ist sozial?” 36 Karikaturisten geben Antwort
„Was ist sozial?” Diese Frage stellten das Magazin Focus und die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft in einem Wettbewerb für Karikaturisten. Die Antworten von 36 Zeichnern zeigt diese Ausstellung mit insgesamt 86 Arbeiten.
8. bis 29. August 2004
Architektenwettbewerb „Haus im Haus” ‑ Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge
Die Anforderungen an einen modernen Treffpunkt der Wirtschaft ließen die Idee entstehen, in der bisherigen Wertpapierbörse ‑ unter strikter Beachtung des Denkmalschutzes ‑ ein „Haus im Haus” zu errichten. Es soll ein Existenzgründer-Zentrum und einen Wirtschaftsclub in sich aufnehmen, außerdem Raum für Ausstellungen bieten. Aufgabe der Architekten war es, über mehrere Etagen verteilt 750 qm Geschossfläche zu schaffen und in Verbindung mit den angrenzenden Flächen ein publikumsintensives und rentables Nutzungskonzept zu entwickeln. Die Ausstellung zeigt 23 ausgewählte Entwürfe.
5. Mai bis 13. Juni 2003
Rückblende 2002
Auch die Wettbewerbsbeiträge aus dem Jahr 2002 werden in der Handelskammer ausgestellt. Die Rückblende ist der jährlich vergebene Preis für die besten Fotos und Karikaturen zum politischen Leben in Deutschland und die höchst dotierte Auszeichnung für diesen Bereich. Die Fotos und Karikaturen sind dabei mehr als reine Dokumentation, sie markieren das Charakteristische des politischen Jahres.
3. bis 29. April 2003
Diether Kressel ‑ „Ein Goldfisch für Piazolla”
In Diether Kressels Bildern spiegelt sich eine hintergründig und ironisch gedeutete Welt des Alltags. Die beiden jüngst entstandenen Werke sind Astor Piazzolla gewidmet, ein Beispiel dafür, dass Musik den Maler von Jugend an stimulierte. Gezeigt wird eine repräsentative Auswahl von etwa vierzig, seit 1980 entstandenen Gemälden.
18. Juli bis 31. August 2002
Manfred Sihle-Wissel – „Köpfe”
In Sihle-Wissels „Köpfen” spiegelt sich die Begegnung mit seinen Modellen aus Kultur, Wirtschaft und Politik ‑ darunter Marion Gräfin Dönhoff, Helmut Schmidt und Rolf Liebermann. Neben den in Bronze gegossenen Bildnissen zeigt der Bildhauer eine Reihe von Porträts, die durch Bemalung eine besondere Wirkung entfalten. Eine Fotoserie von Eva Alpers-Gromoll dokumentiert die Entstehung der Werke und die Reaktionen der Porträtierten.
16. Mai bis 14. Juni 2002
Edgar Augustin – „Akt und Kunstfigur im Dialog”
Edgar Augustin war einer der herausragendsten Bildhauer Norddeutschlands. Die Retrospektive gibt einen umfassenden Einblick in sein Lebenswerk, in dessen Mittelpunkt Bronzen, Zeichnungen, Collagen und Radierungen stehen. Die an der Figur orientierten Arbeiten zeichnen sich vor allem durch das Nebeneinander von Mensch und reiner Kunstfigur aus. Augustins Gestalten erscheinen in vielfältigster Körperlichkeit. Organische und mechanische Darstellungsformen begegnen und durchdringen sich dabei, so dass sich der Mensch in seiner Weise aufzulösen scheint.
16. April bis 8. Mai 2002
Rückblende 2001
Die Ausstellung zum renommierten Wettbewerb Rückblende macht nach ihrem Auftakt in Berlin erneut Station in Hamburg. Die Rückblende ist der jährlich vergebene Preis für die besten Fotos und Karikaturen zum politischen Leben in Deutschland und die höchst dotierte Auszeichnung für diesen Bereich. 150 Exponate ‑ ausgewählt von einer unabhängigen Jury ‑ geben einen ungewöhnlichen Einblick in die Welt der vermeintlich unbeobachteten Politiker.
13. September bis 12. Oktober 2001
Hans-Joachim Staude – „Ein Hamburger Maler in Florenz”
Hans-Joachim Staude, in Hamburg aufgewachsen, entschied sich für ein Leben und Wirken in Florenz, seine Bilder ordnen sich in die italienische Bewegung „Il Novecento” ein. Durch seine Frau stand Hans-Joachim Staude dem Kreis um den Hamburger Kunsthistoriker Aby Warburg nahe ‑ ein Grund mehr, ihn in der Hansestadt auszustellen. Staudes Bilder spiegeln in ihrem Gleichklang, in ihrer Ruhe und Harmonie sowie in ihrem Licht sein mediterranes Lebensgefühl wider. Seine Bildgestalten erscheinen nachdenklich, manchmal traurig, oft abgerückt vom Alltäglichen. Die Florentiner Paläste und Gassen, die unprätentiösen Bauernhäuser und umliegenden Landschaften kennzeichnet eine heitere und zeitlose Schönheit.
25. April bis 15. Juni 2001
Wolfgang Werkmeister
Anlässlich seines 60. Geburtstags ehren die Handelskammer Hamburg und die Hamburger Sparkasse den Künstler Wolfgang Werkmeister mit einer Doppelausstellung. Während in der Sparkasse die bisher kaum bekannten Gemälde, Zeichnungen und Farbradierungen Werkmeisters zu sehen sind, dominieren in der Handelskammer Blätter aus Radierzyklen, zum Beispiel aus dem großformatigen Hamburg-Zyklus, der Stadt, Hafen und Umland in ungewöhnlichen Bildern vorstellt.
22. März bis 20. April 2001
„Rückblende 2000”
Seit 1985 wird die „Rückblende” jährlich als Auszeichnung für die besten Fotos und Karikaturen zum politischen Leben in Deutschland vergeben. Sie ist deutschlandweit der höchst dotierte Preis für politische Fotografie und Karikatur. Die Ausstellung zeigt die besten Werke des Jahres 2000. Veranstalter sind die Landesvertretung Rheinland-Pfalz und der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger.
2. November 2000 bis 10. Januar 2001
Ernst-Rietschel-Kunstpreis ‑ Klaus Kütemeier
Der Ernst-Rietschel-Kunstpreis, benannt nach dem großen Dresdner Bildhauer des Klassizismus, wird zum ersten Mal bundesweit vergeben. Die Jury zeichnet im Jahr 2000 Klaus Kütemeier aus, der 1981 zum Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg berufen wurde und heute zu den führenden Bildhauern Norddeutschlands zählt. In Zusammenarbeit mit dem Ernst-Rietschel-Kulturkreis aus Pulsnitz bei Dresden und der Elsbeth Weichmann Gesellschaft zeigt die Handelskammer figürliche Plastiken, darüber hinaus Zeichnungen, Skizzenbücher und Modelle Rietschels für das Luther-Denkmal in Worms und das Goethe-Schiller-Denkmal in Weimar.
8. August bis 29. August 2000
Kunstpreis Finkenwerder ‑ Almut Heise
Almut Heise führt mit ihrem künstlerischen Werk die große Tradition des Realismus weiter. Ihre Bilder, Gouachen, Zeichnungen und Radierungen zeugen von einer sensiblen Beobachtung kleinster Details von Situationen in den »guten Stuben«. Dabei gelingt es ihr, bei aller Schärfe nie in die Karikatur oder den Zynismus abzurutschen. Über die Jahrzehnte ist sie sich und ihrem unerschöpflichen Thema des Porträts von Personen und ihren privaten Lebenswelten, der Inszenierung des privaten Umfelds treu geblieben.
17. Juli bis 6. August 2000
50 Jahre Freie Akademie der Künste Hamburg
Die Jubiläumsausstellung der Freien Akademie der Künste eröffnet mit Arbeiten von Friedrich Ahlers-Hestermann, Horst Janssen, Emil Nolde, Emil Schumacher und vielen anderen bedeutenden Künstlern die Galerie in der Handelskammer.
In unserer Handelskammer waren außerdem zu sehen:
15. September bis 2. Oktober 2010
Raggi Verdi - Grüne Visionen für Mailand
Die LAND-Gruppe präsentierte in dieser Ausstellung ihre städtebauliche Vision für Mailand. Acht "Raggi Verdi", grüne Strahlen, sollen die ehemals von Industrie geprägte Stadt künftig durchziehen.
9. Februar bis 3. März 2010
Universal Design
Universal Design, "Design für alle", hat Produkte zum Ziel, die für den Kunden attraktiv, und gerade von älteren Menschen einfach zu benutzen sind. Die Ausstellung zeigte vorbildliche Designlösungen, die zum Ausprobieren einluden und zum Nachdenken anregten.
2. bis 17. Oktober 2008
Feind ist, wer anders denkt
Die Ausstellung, konzipiert von der Stasi-Unterlagen-Behörde, informiert über Funktion und Tätigkeit des Ministeriums für Staatssicherheit im Kontext der SED-Dikatur. Dabei geht sie vor allem den Menschen nach, die ins Visier der Staatssicherheit geraten sind, und stellt ausgewählte Biografien vor.
12. bis 27. September 2008
Hamburg - Shanghai
Die Hamburger Fotografen Nicole Keller und Oliver Schumacher zeigen in ihren Bildpaaren oftmals überraschende Parallelen und Gegensätze zwischen den Partnerstädten Hamburg und Shanghai auf. Die Ausstellung entstand zum zwanzigjährigen Bestehen der Städtepartnerschaft und war zur China-Time 2008 in unserer Handelskammer und im Foyer des Hamburger Rathauses zu sehen.
6. Dezember 2007 bis 11. Januar 2008
„Queen Elizabeth 2 – Abschied einer Legende”
Am 8. Dezember hätte der legendäre Luxusliner „Queen Elizabeth 2” zum letzten Mal zu Gast im Hamburger Hafen sein sollen - doch ein Sturm verhinderte sein Einlaufen. Die QE2, 1969 gebaut, war 35 Jahre lang das Flaggschiff der britischen Cunard-Reederei, bis sie 2004 von der „Queen Mary 2” abgelöst wurde. Petra und Stefan Behn haben wertvolle und ausgefallene Exponate rund um die „Königin der Meere” zusammengetragen und zeigten eine Auswahl ihrer Privatsammlung im Haus im Haus.
10. Juli bsi 3. August 2007
Wir sind Hamburger!
Hamburg, das "Tor zur Welt", zieht Menschen aller Nationalitäten an. Allein 62.000 Bürger türkischer Herkunft leben hier, und diese Gruppe ist besonders existenzgründungsfreudig: Rund 3.000 Unternehmen aus über 60 verschiedenen Branchen werden von türkischstämmigen Geschäftsleuten geführt. Welche Vielfalt dabei entstanden ist, beweisen die 45 Portaits erfolgreicher Unternehmerinnen und Unternehmer, die die Arbeitsgemeinschaft türkischer Unternehmer und Existenzgründer e.V. zusammengestellt hat. Für seine Arbeit wurde der Verein im Jahr 2007 als "Ort im Land der Ideen" ausgezeichnet.
23. Mai bis 4. Juni 2005
Diana und Hammonia schmücken wieder das Dach der Neuen Börse
Der Bildhauer Prof. Waldemar Otto verwirklichte im Jahr 2005 eine Neuschöpfung der Figurengruppen, die bis in die 50er Jahre hinein die Attika der Neuen Börse schmückten. Auf Grund von Kriegsschäden waren die historischen Figuren entfernt worden. In Anwesenheit des Künstlers wurden die jeweils rund 1,8 Tonnen schweren Bronzeplastiken am 4. Juni auf dem Dach unserer Handelskammer installiert. Begleitend zeigten wir eine Ausstellung über die alten und die neuen Attikafiguren.
11. bis 20. Mai 2005
Lettland kehrt zurück nach Europa
Das Lettische Okkupationsmuseum in Riga stellt in dieser Wanderausstellung die Geschichte Lettlands im 20. Jahrhundert dar. Ziel ist es, die europäische Familie mit einem ihrer jüngsten Mitglieder vertraut zu machen und die Freundschaft zwischen den Völkern zu fördern. Unsere Handelskammer zeigte die Ausstellung anlässlich eines Besuchs des lettischen Wirtschaftministers Dr. Krisjanis Arturs Karins in Hamburg.
21. Januar bis 25. Februar 2005
Viermal Leben. Jüdisches Schicksal in Blankenese.
Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Geschichte der jüdischen Einwohner von Blankenese, indem sie Einzelschicksale exemplarisch beleuchtet. Dafür wurden vier ehemalige jüdische Mitbürger ausgewählt, die in vielfältiger Weise zum kulturellen wie ökonomischen Reichtum Hamburgs und Blankeneses beigetragen haben: Der Kaufmann Julius Asch, die Malerin Alma del Banco, die Autorin Sophie Jansen und schließlich Ida Dehmel, die durch ihr Eintreten für das Stimmrecht der Frauen in ganz Deutschland bekannt und geachtet war. Diese vier Leben stehen stellvertretend für das Schicksal aller ehemals in Blankenese beheimateten Juden.
Erarbeitet wurde die Ausstellung von Dr. Petra Bopp, Hannes Heer und Peter Schmidt im Auftrag des Vereins zur Erforschung der Geschichte der Juden in Blankenese.
10. bis 12. Februar 2006
20. bis 22. Februar 2004
Kunst in der Börse
Kunst in der Börse, die traditionelle Verkaufsausstellung zur Förderung junger Talente der Hochschule für bildende Künste, veranstaltet unsere Handelskammer in Zusammenarbeit mit dem Lions-Club Hamburg-Hammaburg in zweijährigem Turnus.
7. Juni 2002
artgenda 2002 Hamburg „Hall of Fame”
artgenda ist eine Biennale für junge Künstler aller Sparten aus dem Ostseeraum. 2002 fand sie in Hamburg statt und machte das Motiv des Prozesses zum zentralen Thema und zum Organisationsprinzip. Das galt auch für die „artgenda Hall of Fame”, eine Rauminstallation, die am 7. Juni in der Börsenhalle der Handelskammer eröffnet wurde. Alle 170 Künstler haben in einer einmaligen Holzkonstruktion ihre „creative fingerprints” hinterlassen.
DOKUMENT-NR. 28731
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ANSPRECHPARTNER
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WIRTSCHAFTSPOLITIK
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Forderungen zur Bürgerschaftswahl 2008 (Dokument-Nr.: 44586)
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Forderungen zur Bundestagswahl
(PDF, 673 KB) (Dokument-Nr.: 54726) -
Hamburger Konjunkturbarometer (Dokument-Nr.: 24987)
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Monatliche Steuerinformationen (Dokument-Nr.: 51225)
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Zahlen 2010/2011 (Dokument-Nr.: 5735)
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Stadtbahn (Dokument-Nr.: 52995)
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Fehmarnbelt Business Council (Dokument-Nr.: 51292)
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Logistik Lernen Hamburg (Dokument-Nr.: 38799)
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Aktivitäten in der unternehmerischen Sportförderung (Dokument-Nr.: 15574)
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