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Stabwechsel - Unternehmensnachfolge (Dokument-Nr.: 73340)
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Unternehmensbewertung (Dokument-Nr.: 5389)
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Formen der Unternehmensübertragung (Dokument-Nr.: 5985)
EXISTENZGRÜNDUNG UND UNTERNEHMENSFÖRDERUNG
Checkliste für abgebende Unternehmer
1. Kennen Sie den Wert Ihres Unternehmens?
- Ein Unternehmenswert kann nach verschiedenen Verfahren ermittelt werden. Eine erste Hilfestellung gibt Ihnen unser Merkblatt Unternehmensbewertung. Dieses finden Sie unter der Dokumentnummer 5389, die Sie auf unserer Internetseite oben rechts einfügen können.
2. Liegen die Abschlüsse der letzten Jahre vor?
- Sie selbst benötigen diese Zahlen für die Unternehmensbewertung. Ihr Nachfolger braucht die Abschlüsse, um eine Finanzierung sicherzustellen. Denken Sie bitte auch daran, dass Ihre Steuerabschlüsse fertig gestellt sind.
3. Wie gut kennen Sie die Marktstellung Ihres Unternehmens?
- Bei Verhandlungen mit Ihrem Nachfolger aber auch im Gespräch mit Ihren Beratern sollten Sie nachweisen können, welchen Ruf Ihr Unternehmen genießt. Dazu ist es z.B. hilfreich, die Aktualität Ihrer Kundendatei, die Wertigkeit Ihres Standortes und Branchendaten darzulegen.
4. Ist Ihre Betriebsausstattung noch leistungsfähig?
- Möglicherweise sollte ein Sachverständiger die Substanzwerte in Augenschein nehmen.
5. Haben Sie schon Gespräche mit Ihrer/n Bank/en geführt?
- Die Klärung der Nachfolgefrage hat für das Kreditrating Ihres Unternehmens eine erhebliche Bedeutung. Zugleich bringt die Übergabephase für die Bank Unsicherheiten mit sich, denen Sie am besten mit einer frühzeitigen und transparenten Einbindung der Bank in den Nachfolgevorgang begegnen. Es lohnt sich, die „Stabwechsel“-Beratung als Vorbereitung hierfür zu nutzen. Vorab sollten Sie sich ein Bild davon machen, wie aktuell und detailliert Ihre Bank über Ihre wirtschaftliche Situation informiert ist.
6. Sind ggf. Ihre bisherigen Berater informiert?
- Steuerberater und Rechtsanwalt sollten rechtzeitig in das Verfahren mit eingebunden sein. Möglicherweise sind auch andere Ansprechpartner zu benachrichtigen und/oder laufende Verträge zu kündigen.
7. Wie steht es mit den aktuellen Schutzrechten Ihres Unternehmens?
- Sind Ihre Patente oder Markenrechte auf dem neuesten Stand? Denken Sie auch an Ihre Zertifikate.
8. Haben Sie schon einen möglichen Nachfolger im Blick?
- Unabhängig von den späteren personellen Entscheidungen ist es sinnvoll, sich mit den Auswirkungen auf Ihre Mitarbeiter oder andere Familienmitglieder zu beschäftigen. Auch über die Menschen, die sich eventuell „übergangen“ fühlen, sollten Sie nachdenken. Gibt es andere Aufgabenfelder für diese Personen?
9. Ist Ihre Familie in die Planung eingebunden?
- Auch die Ehepartner, Kinder und Geschwister haben vielleicht eigene Vorstellungen von der Übernahme Ihres Unternehmens oder dem Ablauf der Nachfolge. Ein Gespräch zur rechten Zeit kann viele Missverständnisse vermeiden.
10. Haben Sie schon über einen „Übergabefahrplan“ nachgedacht?
- Wer alles gleichzeitig bedenken möchte, verliert zuweilen die Übersicht. Ein Gespräch mit einem Vertrauten oder einem Unternehmensberater kann in dieser Situation hilfreich sein. Auch für diese Aufgabe könnte die Stabwechselberatung (Dokumentnummer 73340) Ihnen erste Erkenntnisse bringen.
11. Haben Sie einen „Notfallkoffer“ gepackt?
- Informationen dazu finden Sie unter der Dokumentnummer 22785.
12. Sind Ihre Führungskräfte und Mitarbeiter auf den Nachfolgefall vorbereitet?
- Zweifel über die Fortführungsperspektive des Unternehmens belasten die Arbeitsproduktivität und können im schlimmsten Fall dazu führen, dass Leistungsträger abwandern. Sie können durch eine frühzeitige und vertrauensvolle Kommunikation vorbeugen.







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